
(Patria) - Seit heute Morgen, dem 12. Oktober, tritt das neue Grenzkontrollsystem EES (Entry/Exit System) in Kraft, das die Mitgliedstaaten des Schengen-Raums betrifft.
Alle Länder außerhalb des Schengen-Raums sind von der neuen Methode zur Ein- und Ausreisekontrolle betroffen, was auch Bosnien und Herzegowina einschließt. Daher werden im Laufe des Tages und in den kommenden Tagen Staus an der Grenze zu Kroatien erwartet.
Es wird davon ausgegangen, dass die Staus andauern werden, bis sich das System „eingespielt“ hat, und es wird schrittweise bis zum 10. April nächsten Jahres in allen Ländern eingeführt.
Wenn die Phase der schrittweisen Implementierung im April abgeschlossen ist, ist das Abstempeln von Pässen an den Grenzen des Schengen-Raums nicht mehr erforderlich.
Es wird auch eine breitere Nutzung von Selbstbedienungssystemen an Grenzübergängen zur Identitätsprüfung erwartet, die manuelle Kontrollen ersetzen, die Zeit in Anspruch nehmen und die Länge der Warteschlangen verkürzen.
Bis Ende Oktober wird das System zwei Stunden pro Schicht der Grenzpolizisten (vier Stunden täglich) angewendet, und jede folgende Woche wird es um zwei Stunden pro Schicht erhöht, damit das System ab April 2026 rund um die Uhr (24/7) angewendet wird.
Die Anwendung des EES bedeutet, dass Reisende an Grenzübergängen (Straße, Flughafen, Fluss usw.) anhand von Fingerabdrücken von vier Fingern der rechten Hand und Gesichtsfotografie/Gesichtsscans identifiziert werden.
Bei jeder nachfolgenden Einreise in den Schengen-Raum erfolgt die Identifizierung nicht anhand von Fingerabdrücken, sondern ausschließlich anhand von Gesichtsfotografie/Gesichtsscans.
Ein solches System ersetzt die bisherige Kontrollmethode, bei der ein Stempel im Reisepass hinterlassen wurde.
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