
(Patria) - Die Staatsanwaltschaft des Kantons Tuzla leitet eine Untersuchung zum Tod eines 66-jährigen Mannes aus Gračanica ein, der laut Anzeige zunächst am 11. Januar bei einer humanitären Abendveranstaltung verprügelt wurde, um am 15. Januar infolge der erlittenen Verletzungen im Universitätsklinikum Tuzla zu sterben.
- Am 11. Januar um 02:30 Uhr wurde der Polizeistation Gračanica gemeldet, dass es vor einem Gastronomiebetrieb zu einer Schlägerei gekommen sei, bei der S.S. verletzt wurde. Er wurde in den Rettungsdienst des Gesundheitszentrums Gračanica und anschließend in das Universitätsklinikum Tuzla gebracht, wo er zur Behandlung blieb. Zum Tatort wurden Polizeibeamte der Polizeistation Gračanica und Ermittler der Kriminalpolizei der Polizeidienststelle Gračanica entsandt. Der zuständige Staatsanwalt der Kantonsstaatsanwaltschaft TK wurde über den Vorfall informiert, nach dessen Anweisungen eine Tatortbesichtigung durchgeführt wurde und weitere Maßnahmen gemäß den Anweisungen des Staatsanwalts ergriffen werden - sagt Adnana Sprečić, Sprecherin der Polizeiverwaltung des Innenministeriums TK.
Vier Tage nach dem unglücklichen Vorfall meldete das diensthabende Team des UKC Tuzla dem Einsatzleitzentrum der Polizeiverwaltung des Innenministeriums TK, dass S.S. um 22 Uhr verstorben sei.
Ermittler der Kriminalpolizei der Polizeidienststelle Gračanica haben am 17.01.2025 vier Personen festgenommen, alle aus Miričina. Es handelt sich um die Personen: S.K. (1991), O.S. (1983), V.S. (2002) und I.Š. (2000).
Die Untersuchung zu diesem Vorfall wird von der Kantonsstaatsanwaltschaft TK durchgeführt, die derzeit keine weiteren Informationen mitteilen kann.
In der Siedlung Miričina, Gemeinde Gračanica, wurde am 10. Januar ein "Blaues Abend" organisiert, veranstaltet vom FK Lokomotiva Miričina. Die humanitäre Abendveranstaltung war für Sympathisanten und Vereinsmitglieder gedacht, die mit ihren Spenden den Fußballverein unterstützen sollten. Leider endete die humanitäre Abendveranstaltung in einer Tragödie.
Senada Smajić wurde von mehreren Personen verprügelt, und alle Umstände des Angriffs, der für Smajić tödlich endete, werden von der Staatsanwaltschaft TK ermittelt.
Übrigens arbeitete Smajić jahrelang in Slowenien und Deutschland und kehrte zurück, um seinen Ruhestand in Gračanica zu verbringen.
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