Premijer USK Nijaz Hušić ruft vom Protestkonzert an der Una-Quelle zum Stopp des Ökozids auf

Patria
AutorPatria
23:45
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Premijer USK Nijaz Hušić ruft vom Protestkonzert an der Una-Quelle zum Stopp des Ökozids auf

(Patria) - An der Quelle des Flusses Una in Donja Suvaja fand heute Abend ein Konzert von Mile Kekin, dem ehemaligen Frontmann der beliebten Band Hladno pivo, statt. Dies war nicht nur ein musikalisches Ereignis, sondern auch ein friedlicher Protest der Anwohner dieses Gebiets gegen den geplanten Bau eines Wasserkraftwerks, das das einzigartige Ökosystem des Flusses Una zu gefährden droht.

Die seit Wochen andauernden Proteste haben die Anwohner von Pounje auf beiden Seiten der Grenze zwischen Kroatien und Bosnien und Herzegowina vereint. Unter den Anwesenden waren auch Bürger von Bihać, angeführt vom Premierminister des Kantons Una-Sana, Nijaz Hušić, und Alen Zulić, amtierender Direktor des Nationalparks Una.

Premierminister Hušić betonte in seiner Rede die Bedeutung des gemeinsamen Kampfes für den Erhalt des Flusses Una und hob hervor, dass die Una eins und einzigartig sei und als solche keine Grenzen kenne, sondern Menschen verbinde, die im Kampf um ihren Erhalt nicht nachlassen werden.

„Ich bin hier sowohl privat als auch im Namen der Regierung des Kantons Una-Sana. Ich bin gekommen, um diesen Menschen hier Anerkennung auszusprechen, denn sie sind für uns Helden, die für unser gemeinsames Interesse kämpfen. Wir müssen nicht sagen, was die Una für uns bedeutet, sie bedeutet Leben für den Kanton Una-Sana, und wir sind nicht nur emotional, sondern auch wirtschaftlich und in jeder anderen Hinsicht mit ihr verbunden. Die Regierung des Kantons Una-Sana hat alle ihre Mechanismen in Bezug auf dieses Problem aktiviert und alle zuständigen Institutionen in unserem Land informiert. Das Ministerium für Raumplanung und Bauwesen ist von Anfang an in diesen Prozess eingebunden, und wir werden alles tun, um diesen Ökozid zu stoppen“, erklärte Premierminister Hušić von der Una-Quelle.

Die Protestaktivitäten werden fortgesetzt, und Bürger sowie Aktivisten kündigen weitere rechtliche Schritte an, um diesen Naturjuwel zu erhalten.

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