
(Patria) - Der palästinensische Botschafter in Bosnien und Herzegowina, Rezeq Namoora, empfing heute den Premierminister des Kantons Sarajevo, Nihad Uk, der bei dieser Gelegenheit sein Beileid aussprach und Hilfe von der Regierung des Kantons anbot, um das Leid der Menschen im besetzten Gaza zu lindern. 
Wie Premierminister Uk erklärte, verfolgt er die Nachrichten aus Gaza mit großer Trauer und war besonders berührt von den Informationen über die Bombardierung eines Krankenhauses. Solches Leid, wie er erinnerte, ist den Einwohnern von Sarajevo wohlbekannt, und er bat den Botschafter, den Bedarf zu ermitteln, damit der Kanton Sarajevo reagieren könne, wenn die Bedingungen dafür gegeben seien.
Wie Botschafter Namoora erklärte, sei es derzeit nicht möglich, humanitäre Hilfe zu leisten, da alle Grenzen geschlossen seien, und fügte hinzu, dass nicht einmal ausländische Staatsbürger Gaza verlassen könnten, darunter nach Angaben des Botschafters auch 22 bosnisch-herzegowinische Staatsbürger.
Botschafter Namoora dankte Premierminister Uk bei dieser Gelegenheit für die geäußerten Unterstützung und die angebotene Hilfe. Er sagte, dass das palästinensische Volk in ständiger Angst vor Verfolgung und Ermordung lebe, verschiedenen Verbrechen ausgesetzt sei und dass ihm Solidaritätsbekundungen aus dem befreundeten Sarajevo und Bosnien und Herzegowina viel bedeuten.
Er erinnerte daran, dass die Palästinenser ein sehr gebildetes Volk seien, dass Bildung für sie sehr wichtig sei, und erklärte, dass der Kanton Sarajevo in diesem Bereich helfen könne, wenn sich die Situation in Gaza beruhige. Mit der Begeisterung, dass sie auch in den schwierigsten Momenten an die Zukunft denken, unterstützte Premierminister Uk eine solche Idee und erinnerte daran, dass sich viele Palästinenser bereits zuvor in Sarajevo ausgebildet hätten, insbesondere Mediziner.
Die Gesprächspartner trennten sich mit dem Wunsch, dass die Verfolgung und die Morde im besetzten Gaza so bald wie möglich aufhören und sie sich bald zu einem besseren Anlass wiedersehen.
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