Premierminister Pivić in Vareš: Die Gesundheit der Bürger steht über allen Interessen

Patria
AutorPatria
12:39
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Premierminister Pivić in Vareš: Die Gesundheit der Bürger steht über allen Interessen

(Patria) - Der Premierminister des Kantons Zenica-Doboj, Nezir Pivić, gemeinsam mit Gesundheitsministerin Aida Salčinović, Wirtschaftsminister Samir Šibonjić und
dem Direktor des Instituts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Zenica, Muamer Mandro, in Begleitung des Gemeindevorstehers von Vareš, Malik Rizvanović, besuchte gestern den Ort Pržići in der Gemeinde Vareš, wo er mit Vertretern der Ortsgemeinschaften Pržići, Daštansko und Mir sprach, die im Einzugsgebiet des Abbaufeldes der Mine Rupice liegen.

In diesen Orten wurden bei einer Reihe von Anwohnern erhöhte Bleikonzentrationen im Blut festgestellt, jedoch ohne akute Vergiftungssymptome. Premierminister Pivić bekräftigte die Haltung der Regierung des Kantons Zenica-Doboj, dass Gesundheit und eine saubere Umwelt Prioritäten sind, bei denen es keinen Zweifel gibt, und dass die zuständigen Institutionen alles tun, um die Ursache der Kontamination zu ermitteln.

– Ich hatte das Bedürfnis und den Wunsch, mit den Anwohnern zu sprechen und sie davon zu überzeugen, dass der Kanton Zenica-Doboj und die zuständigen Institutionen alle verfügbaren Mechanismen in vollem Umfang einsetzen werden, um die Ursachen möglicherweise zu beseitigen und auch die zukünftige Möglichkeit einer Kontamination zu verhindern – sagte Premierminister Nezir Pivić.

Die Vertreter der drei genannten Ortsgemeinschaften brachten bestimmte Vorschläge zur Lösung des Problems vor, insbesondere was den Transport von Erz und die Wäsche von Lastwagen betrifft. Es wurde angegeben, dass der neue Minenbesitzer bereits an der Errichtung einer Waschanlage für Lastwagen arbeite, die im Frühjahr in Betrieb gehen soll, was die Staubemissionen im Bereich des Erztransports verringern sollte.

Premierminister Pivić appellierte, alle Fragen zu diesem sensiblen Thema über die zuständigen Institutionen zu regeln, die bereits angemessen reagiert haben und zur Verfügung stehen werden, bis die Situation vollständig aufgeklärt ist.

– Das Institut für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, das Gesundheitsministerium und alle Gesundheitseinrichtungen im Kanton stehen den Bürgern von Vareš sowie des gesamten Kantons zur Verfügung, insbesondere wenn es um diese sensible Frage geht – sagte Premierminister Pivić.

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