
(Patria) - Der Premierminister des Kantons Zenica-Doboj, Nezir Pivić, sprach zu den Teilnehmern eines runden Tisches über die Gesundheitsversorgung von Kindern der Roma-Nationalität, der vom Institut für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Zenica (INZ) mit Unterstützung von UNICEF und in Zusammenarbeit mit der Roma-Gemeinschaft und lokalen Partnern, einschließlich der Gemeinde Kakanj, organisiert wurde.
Der runde Tisch „Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Lösung der Probleme der Krankenversicherung von Roma-Kindern – Beispiele guter Praxis und Erfahrungen“ wurde mit dem Ziel organisiert, gemeinsam die Herausforderungen zu betrachten und konkrete Lösungen für die Krankenversicherung von Roma-Kindern zu finden, insbesondere im Kontext des Zugangs zu Impfungen und Gesundheitsdiensten für Kinder, die keine Grundschule besuchen.
Premierminister Pivić gratulierte den Organisatoren und Partnern zur Eröffnung eines wichtigen Themas, das den Kern der sozialen Verantwortung betrifft – die Gesundheitsversorgung von Kindern, die, wie er sagte, keine Frage der politischen Ausrichtung, sondern eine gesetzliche und verfassungsmäßige Verpflichtung sei. Die Praxis zeige jedoch, dass es in einigen Situationen zu Unterbrechungen dieses Rechts komme, meist aus administrativen Gründen oder wegen uneinheitlicher Anwendung von Vorschriften.
- Die Regierung des Kantons Zenica-Doboj ist der Ansicht, dass kein Kind vom Gesundheitssystem ausgeschlossen bleiben darf. Wir müssen besonders auf Kinder aus sozial gefährdeten Gruppen achten, einschließlich der Roma-Bevölkerung, wo administrative Hürden und systemische Mängel am stärksten zum Tragen kommen. Wir sehen diesen runden Tisch als Gelegenheit, gemeinsam zu betrachten, wo das System in der Praxis versagt und wie diese Herausforderungen im Rahmen des bestehenden rechtlichen und finanziellen Rahmens überwunden werden können. Die Lösungen müssen realistisch, umsetzbar und nachhaltig sein, mit klar definierten Zuständigkeiten der Institutionen – sagte Premierminister Pivić.
Er betonte, dass die Regierung des Kantons Zenica-Doboj bereit sei, konkrete und nützliche Leitlinien zu prüfen, die aus dieser Versammlung hervorgehen, und in Zusammenarbeit mit den zuständigen Ministerien, der Krankenversicherung, den lokalen Gemeinschaften und internationalen Partnern zu Lösungen zu gelangen, die Hindernisse beseitigen und Roma-Kindern, aber auch allen anderen Kindern ohne Krankenversicherung, Zugang zu Impfungen und allen anderen Gesundheitsdiensten ermöglichen.
An der Arbeit des runden Tisches nahmen unter anderem auch die Minister für Gesundheit, Dr. Aida Salčinović, für Arbeit, Sozialpolitik und Flüchtlinge, Antonio Šimunović, sowie für Justiz und Verwaltung, Nebojša Nikolić, teil.
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