
(Patria) - Fortschrittliche Technologie wird, das ist nicht schwer zu erkennen, auch in Zukunft im Fokus der Technologiebranche stehen. Was wir von dieser Branche im Jahr 2024 erwarten können, kommentierten Technologieexperten für Business Insider. Alle, mit denen die Journalisten sprachen, sind sich in einer Sache einig – KI wird nicht nur nicht langsamer werden, sondern noch größer und bedeutender Teil unseres Lebens werden und wir werden diese Technologie immer mehr nutzen, schreibt Zimo.hr.
Microsoft bereitet seine ersten KI-Computer vor
KI wird überall sein – Google hat kürzlich sein neues KI-Modell Gemini vorgestellt und plant für das nächste Jahr neue und fortschrittlichere Versionen. OpenAI wird die Entwicklung seines KI-Tools fortsetzen und plant einen GPT-Store, über den Nutzer ihre eigenen Versionen von ChatGPT entwickeln und verkaufen können. Laut Charles Higgins vom Startup Tromero können wir im nächsten Jahr mit einer massenhaften Nutzung von KI-Tools rechnen, insbesondere da diese Technologie in zahlreiche Produkte integriert wird, die ohnehin täglich genutzt werden.
Konkurrenz für OpenAI
Während ChatGPT in diesem Jahr für viele zum Synonym für künstliche Intelligenz wurde, wurden im Laufe des Jahres zahlreiche neue KI-Modelle und Tools vorgestellt. Die Konkurrenz wird immer stärker – sei es Google, das kürzlich Gemini vorgestellt hat, oder Musk, der Grok vorgestellt hat, und zahlreiche andere Unternehmen wie Meta suchen ihre Chance auf diesem Markt.
Andererseits gibt es in letzter Zeit immer häufiger Kritik an ChatGPT, bzw. an seinen Leistungen, und selbst OpenAI hat angekündigt, dass sie die Kritik untersuchen, dass ihr Chatbot „träge geworden“ sei. Ein solches unvorhersehbares Verhalten von ChatGPT zeigt einmal mehr, wie viele Unbekannte es bezüglich der Funktionsweise großer Sprachmodelle gibt.
Der Kampf um das Urheberrecht
Welche potenziellen Probleme es gibt, sehen wir am besten am Beispiel der jüngsten Klage der New York Times gegen Microsoft und OpenAI wegen des unbefugten Trainings künstlicher Intelligenz unter Verwendung ihrer Inhalte. Die Schauspielerin Sarah Silverman hat ebenfalls Klage gegen OpenAI eingereicht, während Getty Images Klage gegen Stability AI eingereicht hat. Andres Guadamuz, Experte für Urheberrecht, glaubt, dass im nächsten Jahr ein oder zwei Urteile gefällt werden, die die Dinge bezüglich des Verhältnisses von KI-Training und Urheberrecht etwas „klarstellen“ könnten, obwohl er glaubt, dass es bis zu fünf Jahre dauern wird, bis sich die Dinge vollständig geklärt haben.
Regulierung
Während in der EU eine Einigung über die Regulierung erzielt wurde, dauern in den USA die Diskussionen über die Art und Weise, wie diese Technologie reguliert werden sollte, an. Während einerseits allen klar ist, dass es Regeln und Beschränkungen geben sollte, damit diese Entwicklung nicht in die falsche Richtung geht, besteht die Befürchtung, dass die Verabschiedung restriktiver Gesetze die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit auf dem Markt beeinträchtigen könnte.
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