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SARAJEVO, (Patria) - Das Präsidium von BiH hat einen Beschluss zur Lösung der Migrantenkrise in Bosnien und Herzegowina verabschiedet.
Aus dem Präsidium von BiH wurde mitgeteilt, dass das Präsidium feststellt, dass Bosnien und Herzegowina nicht als Territorium/Basis für die Unterbringung von Migranten dienen wird. Das Präsidium von BiH stellt fest, dass der Ministerrat von BiH, auch auf wiederholte Aufforderung des Präsidiums von BiH, keinen umfassenden und detaillierten Plan konkreter Maßnahmen und Aktivitäten vorgelegt hat, die zur Lösung des Problems der Migrantenkrise ergriffen werden müssen.
Das Präsidium von BiH stellt fest, dass sich die Situation mit den Migranten durch solche Vorgehensweisen verkompliziert hat.
Es wurde auch mitgeteilt, dass das Präsidium Gespräche mit den zuständigen Behörden der Republik Serbien und Montenegro aufnehmen wird, um die Frage der illegalen Migration zu lösen.
Aus dem Präsidium von BiH wurden die zuständigen Regierungsebenen aufgefordert, sich aktiv einzuschalten und bei der Lösung der Migrantenfrage im Kanton Una-Sana zu helfen.
Das Präsidium von BiH hat auf der heutigen Sitzung einen Beschluss über den offiziellen Standpunkt Bosnien und Herzegowinas bezüglich des Weiterbaus der Brücke Komarna - Pelješac durch die Republik Kroatien mit zwei Ja-Stimmen (Mitglieder des Präsidiums Željko Komšić und Šefik Džaferović) und einer Nein-Stimme (Vorsitzender des Präsidiums Milorad Dodik) verabschiedet.
Der Vorsitzende Dodik kündigte die Einleitung der Frage des vitalen gesamtstaatlichen Interesses gemäß den im Grundgesetz und der Geschäftsordnung des Präsidiums von BiH festgelegten Fristen an.
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