
(Patria) - Die OSZE-Vorsitzende, die finnische Außenministerin Elina Valtonen, und der OSZE-Generalsekretär, Feridun H. Sinirlioğlu, haben eine gemeinsame Erklärung zu mehreren Gesetzen und Maßnahmen abgegeben, die von der Nationalversammlung der Republika Srpska am 27. Februar verabschiedet und am 6. März in Kraft getreten sind und die die verfassungsmäßige Ordnung von Bosnien und Herzegowina gefährden.
„Die OSZE bekräftigt erneut ihre volle Unterstützung für die Verfassung von Bosnien und Herzegowina. Die volle Achtung der Rechtsstaatlichkeit und verantwortungsvolle Führung sind entscheidend für die Schaffung einer friedlichen und prosperierenden Zukunft für alle in Bosnien und Herzegowina.
Die kürzlich von der Nationalversammlung der Republika Srpska verabschiedeten Gesetze und Maßnahmen, die die Arbeit der Justiz- und Sicherheitsinstitutionen von Bosnien und Herzegowina auf dem Territorium der Republika Srpska verbieten und in Kraft treten, stellen eine Verletzung der verfassungsmäßigen Ordnung von Bosnien und Herzegowina und eine Bedrohung für die Stabilität und Einheit des Landes dar. Der Versuch, parallele Strukturen auf Entitätsebene zu bilden, untergräbt die Stabilität in Bosnien und Herzegowina und der Region.
Wir appellieren an die politischen Führer in der Republika Srpska, die Souveränität von Bosnien und Herzegowina im Interesse aller Bürger zu respektieren, indem sie die Rechtsstaatlichkeit und ihre verfassungsmäßigen und rechtlichen Verpflichtungen im Einklang mit den Verpflichtungen der OSZE-Mitgliedstaaten achten und wahren. Die OSZE wird die Entwicklungen weiterhin genau beobachten und in enger Abstimmung mit der Mission in Bosnien und Herzegowina zur Deeskalation aufrufen“, heißt es in der Erklärung.
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