
(Patria) - Es gibt keine rechtliche, faktische oder rationale Grundlage für Aufrufe zur "friedlichen Trennung" von Bosnien und Herzegowina. Dies führt zu nichts und schürt inakzeptable Ängste in der Bevölkerung.
Dies teilte die EU-Delegation in Bosnien und Herzegowina heute mit, einen Tag nach der Annahme der Resolution über den Völkermord in Srebrenica vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen.
„Der Völkermord von Srebrenica ist eine historische Tatsache, die in Gerichtsverfahren vor dem Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien 2004 und dem Internationalen Gerichtshof 2007 festgestellt wurde.
Versöhnung kann nur auf der Grundlage von Wahrheit, Frieden und Gerechtigkeit sowie Empathie und Respekt für alle zivilen Opfer aufgebaut werden. Die Europäische Union selbst wurde nach dem Zweiten Weltkrieg auf diesen Prinzipien aufgebaut.
Wir rufen die Führungskräfte in Bosnien und Herzegowina auf, sich voll und ganz darauf zu konzentrieren, ein Umfeld zu schaffen, das für die Versöhnung und die für den Fortschritt auf dem europäischen Weg notwendigen Reformen förderlich ist.
Die Bürgerinnen und Bürger in ganz Bosnien und Herzegowina wünschen sich eine bessere Zukunft und sind daran interessiert, dass ihre Führungskräfte konstruktive Wege finden, um mit dem Erbe der Vergangenheit umzugehen.
Es gibt keine rechtliche, faktische oder rationale Grundlage für Aufrufe zur "friedlichen Trennung" von Bosnien und Herzegowina. Dies führt zu nichts und schürt inakzeptable Ängste in der Bevölkerung.
Die Europäische Union bekennt sich, unter anderem durch EUFOR, unmissverständlich zum souveränen Staat, zur territorialen Integrität, zur verfassungsmäßigen Ordnung und zur internationalen Subjektivität von Bosnien und Herzegowina sowie zu einem sicheren Umfeld.
Das grüne Licht des Europäischen Rates für die Eröffnung von Beitrittsverhandlungen mit Bosnien und Herzegowina erfolgte nach Reformen, die das Ergebnis des Beitrags aller Akteure der Koalition auf staatlicher Ebene sind.
Die Reformen sind ein gemeinsamer Erfolg der Koalitionsparteien und aller Bürger von Bosnien und Herzegowina. Es ist von größter Bedeutung, dass die inländischen Führungskräfte den einzig realistischen Weg weiterverfolgen: die Arbeit an weiteren Reformen und Fortschritten auf dem europäischen Weg, da dies die sicherste Garantie für die zukünftige Stabilität und den Wohlstand von Bosnien und Herzegowina ist", so die EU-Delegation in Bosnien und Herzegowina.
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