
SARAJEVO, (Patria) - Das Kantonsgericht hat die Anklage der Staatsanwaltschaft KS gegen 19 Personen im Fall „Profit“ bestätigt. Die Anklage wurde erhoben gegen: Zijad Blekić, Edin Dizdar, Armin Mulahusić, Daver Halilbegović, Hasan Ćelama, Muharem Bajrić, Ramiz Bibić, Naser Dače, Jasmin Jusufranić, Smiljka Jusufranić, Branislav Petrović, Mirsad Imamović, Edin Muftić, Alen Murguz, Elma Mulahusić, Edina Halilbegović, Azra Blekić Aydogan, Hamdija Zvrko und Husein Zvrko.
Sie sind wegen Verbrechen wie organisierte Kriminalität, Amtsmissbrauch, Geldwäsche, Betrug im Wirtschaftsverkehr und anderen angeklagt.
Sie werden beschuldigt, von 2006 bis 2014 eine Gruppe organisiert zu haben, die sich auf illegale Weise einen Vermögensvorteil von rund 30 Millionen Mark verschafft hat, und zwar durch fiktive Aktienkäufe, Manipulationen am Kapitalmarkt sowie durch Geldabzug durch fiktive Rechtsgeschäfte.
Der Erhebung der Anklage ging eine komplexe Untersuchung der Staatsanwaltschaft KS in Zusammenarbeit mit SIPA voraus. Die Staatsanwaltschaft KS schlug 196 Zeugen und mehr als 6.000 materielle Beweismittel vor.
Das Gericht befindet sich noch in der Ermittlungsphase und hat auf Vorschlag der Staatsanwaltschaft KS mehr als sieben Millionen Mark blockiert, die sich auf den Konten der Verdächtigen und ihrer Unternehmen befanden. Es handelt sich um 24 Konten, die bei neun Banken und einem Investmentfonds eröffnet wurden. In der Anklage schlugen die zuständigen Staatsanwälte die Einziehung des durch die Straftat erlangten Vermögensvorteils in Millionenhöhe vor. Ebenso wurde dem Gericht die Verlängerung der Untersuchungshaft für Zijad Blekić, Edin Dizdar, Armin Mulahusić und Jasmin Jusufranić vorgeschlagen. Für die übrigen Verdächtigen wurde die Verlängerung von Verboten beantragt.
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