
(Patria) - Nach mehrtägigem Produktionsstopp aufgrund der Einstellung der Schießpulverlieferungen aus Serbien soll die Produktion im Werk der Militärindustrie Igman d.d. Konjic bald wieder normalisiert werden.
Wie aus dem Unternehmen mitgeteilt wurde, hat der Premierminister der Föderation Bosnien und Herzegowina, Nermin Nikšić, in einem direkten Gespräch mit dem Präsidenten Serbiens, Aleksandar Vučić, eine Einigung über die Aufhebung des Exportverbots für Schießpulver nach Bosnien und Herzegowina innerhalb von 48 Stunden erzielt.
„Dadurch wird die Fortsetzung der regelmäßigen Lieferung des für unsere Produktion entscheidenden Rohstoffs ermöglicht, was für die Erfüllung bestehender vertraglicher Verpflichtungen und die Wahrung der Geschäftsstabilität von außerordentlicher Bedeutung ist“, teilte IGMAN mit.
Aufgrund der zuvor erfolgten Einstellung der Lieferungen war das Unternehmen gezwungen, den Großteil der Mitarbeiter auf den Resturlaub zu schicken, um die Kosten unter den außergewöhnlichen Umständen zu senken.
Das Werk in Konjic dankt insbesondere Premierminister Nikšić und der Regierung der Föderation Bosnien und Herzegowina für das schnelle Eingreifen und das diplomatische Engagement und betont, dass das Ziel der neuen Führung die Stabilität der Produktion und die Vermeidung ähnlicher Stillstände in der Zukunft sein werde.
„Wir arbeiten an der Diversifizierung der Rohstoffversorgung und führen Verhandlungen mit alternativen Schießpulverherstellern in Europa und darüber hinaus“, so IGMAN.
Die Mitarbeiter werden über die internen Kommunikationskanäle rechtzeitig über die Rückkehr zu den regulären Produktionstätigkeiten informiert.
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