
Das Finanzamt der Föderation Bosnien und Herzegowina hat eine Pressemitteilung zum Hungerstreik von 47 KTK Visoko d.d. Visoko-Arbeitern veröffentlicht, die die Voraussetzungen für den Ruhestand erfüllt haben, berichtet die Nachrichtenagentur Patria.
- Es tut uns leid und wir fühlen mit den Arbeitern, die versuchen, ihre Rechte durch einen Hungerstreik durchzusetzen. Das Finanzamt der FBiH hat jedoch in keiner Weise zu der Situation beigetragen, in der sie sich befinden, noch ihre Probleme verursacht, wie in einigen Medien berichtet wird.
Mittel für Steuern und Beiträge werden nicht auf die Konten des Finanzamts der Föderation Bosnien und Herzegowina eingezahlt, so dass die Behörde keine Mittel auf dem Konto halten kann, wie angegeben. Mittel für Beiträge werden gemäß den gesetzlichen Bestimmungen direkt auf die Konten der außerbudgetären Fonds eingezahlt.
Die Privatisierungsagentur hat im Jahr 2015 aus Mitteln aus dem Verkauf von Immobilien von KTK Visoko d.d. Visoko Beiträge zur Renten- und Invalidenversicherung auf das Konto des Föderalen Renten- und Invalidenversicherungsfonds in Höhe von 1.605.453,91 KM und Beiträge zur Krankenversicherung auf die Konten der Krankenversicherungsfonds in Höhe von 801.501,65 KM eingezahlt, und zwar für den Steuerzeitraum 1997-1999.
Die Regierung der Föderation Bosnien und Herzegowina hat am 22.07.2016 einen Beschluss über die Verteilung von Mitteln vom Konto von KTK Visoko d.d. Visoko zur Verrechnung von Dienstjahren für 47 Arbeitnehmer, die die Voraussetzungen für den Ruhestand erfüllt haben, verabschiedet. Nach diesem Beschluss gab es keine neuen Einzahlungen für Beiträge.
Wenn die Mittel für Beiträge zur Renten- und Invalidenversicherung, Beiträge zur Krankenversicherung und Beiträge zur Arbeitslosenversicherung für diese 47 Arbeitnehmer eingezahlt werden, wird das Finanzamt der Föderation Bosnien und Herzegowina unverzüglich – sofort – seine Zuständigkeiten wahrnehmen, damit die Arbeitnehmer ihre Rechte wahrnehmen können, heißt es in der Mitteilung.
Die Regierung der Föderation Bosnien und Herzegowina hat auf der heutigen Sitzung die Umsetzung von Beschlüssen aus früheren Sitzungen geprüft, die sich auf die Zahlung von rund 233.000 KM für Steuern und Beiträge zur Renten- und Invalidenversicherung für 43 KTK Visoko-Arbeiter beziehen.
Die föderale Regierung hat heute das Föderale Ministerium für Energie, Bergbau und Industrie, die Privatisierungsagentur der FBiH, das Finanzamt der FBiH und die Entwicklungsbank der FBiH beauftragt, bis morgen 9:00 Uhr einen Beschlussvorschlag zur Lösung des Problems bei KTK Visoko auszuarbeiten, damit die Regierung ihn auf der morgigen Telefonsitzung verabschieden kann.
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