
Der Regen hat gestern in den Nachmittagsstunden wieder einen Großteil von Bosnien und Herzegowina erfasst, weshalb viele Siedlungen in den Kantonen Zenica-Doboj, Sarajevo und Tuzla erneut unter Wasser standen, berichtet die bosnische Nachrichtenagentur Patria (NAP).
Nach Angaben der kantonalen Zivilschutzbehörden der Föderation BiH ist die Lage derzeit im Kanton Tuzla am schwierigsten. Viele Straßenverbindungen sind aufgrund von Erdrutschen und Rutschungen erneut unterbrochen. Mehrere Siedlungen stehen unter Wasser.
In der Gemeinde Lukavac ist die Situation in den Orten Orahovica, Turija, Prokosovići sowie in der Stadt Lukavac selbst am schwierigsten. Viele Gebäude sind überflutet.
In Srebrenik haben Feuerwehrleute mehrere Familien evakuiert. Auch in Banovići kam es zu Überschwemmungen lokaler Bäche und Flüsse.
Eine schwierige Lage herrscht erneut in Željezno Polje. Die Überschwemmung hat die Straßenverbindung in diesem Ort unterbrochen, in dem im Mai dieses Jahres infolge eines Erdrutsches Dutzende Häuser zerstört wurden. Die Bewohner fürchten auch heute Abend weitere Erdrutsche, berichtet NAP.
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