
(Patria) - Das Ministerium für Raumordnung, Bauwesen und Ökologie der RS hat die Entscheidung des Bürgermeisters von Banja Luka, Draško Stanivuković, den Parkplatz des Trg RS in eine Fußgängerzone umzuwandeln, annulliert und bewertet sie als nichtig aufgrund von Kompetenzüberschreitung.
Diese Entscheidung wurde mit der Begründung getroffen, dass Stanivuković seine Befugnisse überschritten habe, d.h. er sei nicht zuständig für solche Entscheidungen.
"Der Bürgermeister als Urheber der betreffenden Entscheidung hat über eine Angelegenheit aus der Zuständigkeit der Stadtversammlung entschieden, in einer Sache, die nicht im Verwaltungsverfahren geregelt werden kann, womit die Bedingungen erfüllt sind, diese für nichtig zu erklären", heißt es in der Mitteilung.
Darüber hinaus wurde betont, dass die eigentumsrechtlichen Verhältnisse auf den Grundstücken vor dem Gebäude des RTRS nicht geklärt seien. Das Ministerium erinnerte daran, dass die Stadtversammlung zuvor eine Entscheidung über öffentliche Parkzonen getroffen hatte, mit der der Trg RS in die zweite Tarifzone eingestuft wurde.
"Die Entscheidung über die Ausrufung einer Fußgängerzone kann nur die Stadtversammlung treffen, keinesfalls der Bürgermeister durch einen einzelnen Verwaltungsakt", fügten sie in der Mitteilung des Ministeriums hinzu.
Zur Erinnerung: Stanivuković ordnete die Schließung des Parkplatzes am Trg RS an, und die Abteilung für Verkehr und Straßen informierte die Öffentlichkeit am 9. Dezember, dass der Bereich des Trg RS gemäß Artikel 87 des Gesetzes über die Verkehrssicherheit auf den Straßen der RS zur Fußgängerzone erklärt werde.
Zu diesen Entscheidungen kam es aufgrund seines Protests gegen das angekündigte Gesetz zur Verteilung der Mehrwertsteuer, durch das Banja Luka nach seinen Angaben um sechs Millionen KM geschädigt würde.
Seit Freitag, dem 6. Dezember, dauert Stanivukovićs "Abrechnung" mit der Regierung der RS, die das genannte Gesetz angekündigt hatte. Zuerst ordnete er an, die Beleuchtung um alle Institutionen der RS auszuschalten, dann folgte der nächste Schritt - die Blockade des öffentlichen Parkplatzes neben dem Gebäude der Regierung der RS, auf dem ebenso wie auf der zu dieser Institution führenden Straße dekorative Häuschen "Zimzobal" sowie ein Schild "Fußgängerzone" aufgestellt wurden.
Neben dem Genannten stellte Stanivuković auch das Wasser im Palast der RS ab. Der Bürgermeister von Banja Luka blieb jedoch nicht dabei stehen, sondern kündigte auch an, die Müllabfuhr für die Institutionen der RS einzustellen.
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