
(Patria) - In der Gemeinde Aračinovo bei Skopje war Bürgermeister Ridvan Ibraimi Ziel eines Schusswechsels.
Nach Angaben des Innenministeriums (MUP) ereignete sich der Angriff mit einer automatischen Waffe, als der Bürgermeister draußen spazieren ging.
Ein Mitglied seiner Sicherheit wurde verletzt, bestätigten sie gegenüber Radio Slobodna Evropa (RSE) aus dem MUP. Die Gründe für den Vorfall sind derzeit nicht bekannt.
Darüber hinaus leitete die Staatsanwaltschaft des Grundgerichts Skopje kürzlich ein Verfahren gegen zwei Brüder wegen Gefährdung der Sicherheit des Bürgermeisters Ibraimi ein.
"Die Verdächtigen im Alter von 42 und 35 Jahren drohten dem Amtsträger – dem Bürgermeister der Gemeinde Aračinovo – wiederholt telefonisch und verursachten bei ihm Unsicherheit, Beunruhigung und Angst.
Seitdem er sie angezeigt hat, setzten sie über Viber ihre ernsthaften Drohungen fort, sein Leben und seine körperliche Unversehrtheit anzugreifen", teilte die Staatsanwaltschaft damals mit.
Die zuständige Staatsanwaltschaft hat dem Ermittlungsrichter des Grundgerichts Skopje einen Antrag auf Festlegung von Vorsichtsmaßnahmen vorgelegt – Verbot des Verlassens des Wohnortes, vorübergehende Einziehung von Reise- oder anderen Ausweisdokumenten für den Grenzübertritt, Verpflichtung zur Meldung bei der zuständigen Behörde, Verbot der Einreise in die Gemeinde Aračinovo sowie Verbot der Annäherung und Kontaktaufnahme mit Bürgermeister Ibraimi.
Ibraimi hatte 2022 gemeldet, dass er von mehreren Personen tätlich angegriffen worden sei. Damals nahm die Polizei drei Personen fest, und das MUP teilte mit, dass gegen sie eine Strafanzeige wegen des Straftatbestands der Gewalt eingereicht werde.
Im April finden in Nordmazedonien Präsidentschafts- und Parlamentswahlen statt.
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