
(Patria) - In den Sommermonaten spazieren die Einwohner des Schweizer Basels mit leuchtend bunten, fischförmigen Taschen durch die Stadt.
Der sogenannte Wickelfisch ist eigentlich eine wasserdichte Tasche, die sie zum Aufbewahren ihrer Sachen verwenden, wenn sie sich entscheiden, in den Rhein zu schwimmen.
Der mächtige europäische Fluss ist im Juli und August eine Quelle der Freude für zahlreiche Bürger dieser Schweizer Stadt an der Grenze zu Deutschland und Frankreich.
Und obwohl die durchschnittliche Sommertemperatur in Basel nur etwa 25 Grad Celsius beträgt und der Rhein durch einen sehr schnellen und unvorhersehbaren Flusslauf gekennzeichnet ist, der nur für die besten Schwimmer empfohlen wird, suchen viele darin Erfrischung.
Nicht selten sieht man Geschäftsleute, die nach Feierabend ihre Anzüge an den Ufern des Rheins ablegen, sie in einen Wickelfisch packen und dann schwimmend nach Hause aufbrechen.
Einige behaupten, sie wollen sich auf diese Weise nach der Arbeit entspannen, während andere Staus in der Stadt mit rund 170.000 Einwohnern vermeiden wollen.
Die meisten Schwimmer bewegen sich auf dem Abschnitt zwischen der Schwarzwald- und der Johanniterbrücke und lassen sich von der Strömung flussabwärts treiben.
Der Rhein ist nicht nur ein temperamentvoller Fluss, der erfahrenen Schwimmern vorbehalten ist, sondern es gibt auch keine Rettungsschwimmer. Wer darin schwimmen möchte, tut dies auf eigene Verantwortung, schreibt Punkufer.hr.
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