
Das Totengebet und die Beisetzung von fünf tragisch ums Leben gekommenen Bergleuten fanden heute nach dem Ikinidija-Gebet statt. Hajrudin Bradarac, einer der ums Leben gekommenen Bergleute, wurde auf dem Zenica-Friedhof Prašnice beigesetzt. An dem Totengebet nahmen Familienmitglieder, Freunde und Nachbarn sowie die Führung des Zenica-Bergwerks teil, berichtet die bosnisch-herzegowinische Nachrichtenagentur Patria.
Nahe Zenica auf dem lokalen Friedhof Vrselje fand das Totengebet für die verstorbenen Bergleute Mehemed Dizdarević und Mehmedalija Halilović statt. Es handelt sich um unzertrennliche Freunde, die in der Zeche Raspotočje ums Leben kamen. Das Totengebet leitete Nihad Halilović, der Bruder von Mehmedalija Halilović.
Auf dem Dorffriedhof Poratje bei Zenica wurde der Bergmann Fahir Halač beigesetzt, von dem sich fast tausend Menschen, Mitglieder seiner engeren und weiteren Familie, Dorfbewohner, Kollegen... verabschiedeten.
Zuvor fand auf dem Plateau Kamberovića Polje in Zenica ein kollektives Totengebet für die fünf verstorbenen Bergleute statt, und im Nationaltheater Zenica wurde eine Gedenksitzung abgehalten. Neben Bradarac und Halač kamen bei dem Gebirgsschlag in der Zeche Raspotočje auch Mehemed Dizdarević, Fejzo Isaković und Mehmedalija Halilović ums Leben.
Heute um 14 Uhr fand ein kollektives Totengebet statt, an dem mehrere tausend Einwohner von Zenica und andere Bürger von Bosnien und Herzegowina teilnahmen.
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