Sitzung der Nationalversammlung der RS begonnen: Cvijanović über die Heuchelei der EU – sie verlangen von uns etwas, das nicht einmal in den Mitgliedsländern Praxis ist!

Patria
AutorPatria
12:31
Podijeli:
Sitzung der Nationalversammlung der RS begonnen: Cvijanović über die Heuchelei der EU – sie verlangen von uns etwas, das nicht einmal in den Mitgliedsländern Praxis ist!

(Patria) – In Banja Luka tagt außerordentlich die Nationalversammlung der RS, auf der Tagesordnung steht die Erörterung der aktuellen Sicherheits- und politischen Lage in der Welt unter dem Aspekt der Auswirkungen auf die RS – Vorschlag des Präsidenten der RS, des Präsidenten der Nationalversammlung, des Premierministers und des Mitglieds des Staatspräsidiums von Bosnien und Herzegowina."

Zuerst wandte sich das Mitglied des Staatspräsidiums von Bosnien und Herzegowina, Željka Cvijanović, an die Abgeordneten und sagte, es scheine, als ob wir von einer Krise in die nächste stolpern. Sie sagte, dass die Republika Srpska den europäischen Weg Bosnien und Herzegowinas befürworte, mit dem Ziel, die internationale Bevormundung zu beenden und die ausländischen Richter aus dem Verfassungsgericht von Bosnien und Herzegowina abzuziehen.

„Wir hören ständig Vorwürfe gegen die Institutionen und Vertreter der RS, sie würden Dayton untergraben. Wir wiederholen ständig, dass wir für die Achtung der territorialen Integrität und insbesondere der Souveränität sind. Jahrelang haben verschiedene Hohe Repräsentanten und das Zusammenspiel bosniakischer Vertreter und ausländischer Richter dies untergraben“, sagte Cvijanović.

Sie erinnerte daran, dass ein Protektorat für UN-Mitglieder inakzeptabel sei.

„Das bedeutet, dass diese Mitgliedschaft sowie der Weg Bosnien und Herzegowinas in die EU fragwürdig sind. Bosnien und Herzegowina befindet sich in einer permanenten Krise, und warum das so ist, sehen wir auch an den jüngsten Versuchen, das Wahlgesetz durchzusetzen. Nicht wir untergraben die innerstaatlichen Vereinbarungen, sondern die Ausländer. Wenn es die Hohen Repräsentanten sind, die Verfassungen außer Kraft setzen und Gesetze erlassen, dann müssen wir auch aus der UNO ausgeschlossen werden“, sagte Cvijanović und fügte hinzu, dass wir nicht länger so tun sollten, als seien wir eine demokratische Gesellschaft.

Cvijanović sprach auch über das Verfassungsgericht von Bosnien und Herzegowina sowie darüber, dass Christian Schmidt illegal auf dieser Position sei.

„Die Zerstörung Daytons ist die Zerstörung Bosnien und Herzegowinas, das ist richtig. Aber das tut nicht die RS, sondern einzelne ausländische Akteure“, fügte Cvijanović hinzu und fragte sich, ob unsere Bewegung in Richtung EU Wahrheit oder Manipulation sei.


„Ich höre bosniakische Politiker, die sich damit brüsten, dass sie für die Eröffnung der Beitrittsverhandlungen verantwortlich seien, aber wenn man auch nur einigermaßen besonnen ist, muss man wissen, dass es ohne die RS und die politischen Vertreter aus der RS diesen Weg nicht gibt, denn die Gesetze wären ohne uns nicht verabschiedet worden“, fügte Cvijanović hinzu.

Sie sprach auch die Sanktionen an.

„Diejenigen, die sie verhängen, haben überhaupt keine Vision, wie die Probleme hier gelöst werden können. Was ist das Ziel, dass wir widerspruchslos akzeptieren, dass ein Einzelner über den demokratischen Institutionen stehen kann? Sie sagen, wir seien skeptisch gegenüber der EU, und das ist blanker Unsinn“, betonte Cvijanović und hob hervor, dass einige mit diesem Weg spielen.

Das Mitglied des Staatspräsidiums sagte, dass der Weg Bosnien und Herzegowinas in die EU Bosnien und Herzegowina einen stärkeren Kampf gegen den 'islamischen Terrorismus' ermögliche, über den, so behauptete sie, fast verboten sei zu sprechen.

Cvijanović sprach auch über das Urteil Kovačević und sagte, dass das erste Urteil gemäß Protokoll 12 das 'Sejdić und Finci'-Urteil gewesen sei.

„Dieses letzte sowie die vorherigen, die gefällt wurden, sollten keine Bedingung für Bosnien und Herzegowina sein, denn nur 10 Mitgliedsländer haben dieses Protokoll unterzeichnet.

Außerdem sprach sie über die elektronische Stimmabgabe und darüber, dass nur in zwei EU-Ländern eine solche Art der Stimmabgabe durchgeführt wird.

"Von uns wird etwas verlangt, aber eine solche Praxis gibt es in der EU nicht", betonte Cvijanović.

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