Beginn der Erstellung der Strategie zur Katastrophenrisikominderung in Bosnien und Herzegowina

Patria
AutorPatria
18:46
Podijeli:
Beginn der Erstellung der Strategie zur Katastrophenrisikominderung in Bosnien und Herzegowina

(Patria) - Das Ministerium für Sicherheit von Bosnien und Herzegowina hat mit der Ausarbeitung des Entwurfs der Strategie zur Katastrophenrisikominderung von Bosnien und Herzegowina für den Zeitraum 2026-2030 begonnen.

Die Strategie wird in Zusammenarbeit mit relevanten Institutionen auf allen Regierungsebenen in Bosnien und Herzegowina sowie mit internationalen Organisationen erarbeitet, um einen umfassenden, koordinierten und inklusiven Ansatz zu gewährleisten.

An der ersten Phase der Strategieerstellung werden Vertreter von Ministerien und anderen Institutionen von Bosnien und Herzegowina teilnehmen. Das erste Treffen fand heute in Konjic statt.

Die Erstellung der Strategie stellt einen wichtigen Schritt zur Erfüllung der internationalen Verpflichtungen Bosnien und Herzegowinas im Rahmen des Sendai-Rahmens der Vereinten Nationen für die Katastrophenrisikominderung 2015-2030 dar, einem globalen Abkommen, das Leitlinien zur Verringerung von Verlusten durch natürliche und andere Katastrophen festlegt.

Die vorgeschlagene Strategie wird auf den vier Handlungsprinzipien des Sendai-Rahmens basieren, um einen systemischen und langfristig nachhaltigen Ansatz für das Katastrophenrisikomanagement in Bosnien und Herzegowina zu gewährleisten.

Im Einklang mit dem Prozess des Beitritts zur Europäischen Union und als vollwertiges Mitglied des Katastrophenschutzmechanismus der Europäischen Union erkennt Bosnien und Herzegowina die Notwendigkeit an, die nationalen Politiken an europäische und globale Standards in diesem Bereich anzupassen.

Angesichts der zunehmenden Häufigkeit und Intensität von Katastrophen, die hauptsächlich durch den Klimawandel verursacht werden, stellt die Erstellung der Strategie einen wichtigen Schritt zur Stärkung der Prävention, der Widerstandsfähigkeit und der Bereitschaft der Gesellschaft im Einklang mit internationalen Verpflichtungen und modernen Ansätzen des Risikomanagements dar.

Der Prozess der Strategieerstellung wird durch das gemeinsame Programm „Katastrophenrisikominderung für nachhaltige Entwicklung in Bosnien und Herzegowina“ unterstützt, das von der Regierung der Schweiz, den Vereinten Nationen und den Behörden von BiH finanziert und von UNDP, UNICEF, UNESCO und FAO in Partnerschaft mit lokalen Institutionen durchgeführt wird.

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