
Der 7,5-Tonnen-Lastwagen war in Ungarn zugelassen und gehörte laut Werbelogo auf der Karosserie einem slowakischen Geflügelhandelsunternehmen, berichtet die Nachrichtenagentur Patria.
Mindestens sieben Menschen wurden wegen ihrer Beteiligung am Tod von 71 Flüchtlingen in einem Lastwagen auf der österreichischen Autobahn festgenommen, erfuhr die Wiener Tageszeitung Kronen Zeitung.
Nach den Ergebnissen einer umfassenden polizeilichen Untersuchung fuhr der 7,5-Tonnen-Kühllastwagen am frühen Mittwochmorgen von Budapest ab und befand sich gegen neun Uhr morgens an der ungarisch-österreichischen Grenze, die er über Nacht überquert hatte.
Am Donnerstag zwischen fünf und sechs Uhr wurde der Lastwagen auf der A4 bei der österreichischen Ortschaft Parndorf auf dem Standstreifen abgestellt. Der Fahrer, ein rumänischer Staatsbürger, floh höchstwahrscheinlich nach Ungarn.
Mehr als 70 Leichen von Flüchtlingen wurden aus dem verlassenen Lastwagen geborgen, der auf der Autobahn im Osten Österreichs nahe der Grenze zu Ungarn und der Slowakei gefunden wurde, sagte der Sprecher des österreichischen Innenministeriums Alexander Marakovits am Freitag.
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