
(Patria) - Der kroatische Premierminister Andrej Plenković kommentierte die aktuelle politische Situation in Bosnien und Herzegowina.
- Wir sind sehr besorgt. Kroatiens Position ist, dass es das Nachbarland respektiert. Wir wollen, dass es funktionsfähig ist, auf der Grundlage des Dayton-Abkommens, dass die Verfassung von BiH respektiert wird, ebenso wie die Entscheidungen aller Gremien in BiH. Wir wollen, dass es zu keiner Eskalation der Beziehungen kommt - sagte Plenković.
Seiner Meinung nach will Kroatien, dass BiH seinen Weg in Richtung EU-Beitritt fortsetzt.
- Wir werden mit unseren Partnern sprechen. Was wir sehen wollen, ist eine Beruhigung dieser Situation, die heute im rhetorischen Sinne die Töne verschärft hat.
Angesichts der globalen Umstände sind wir der Meinung, dass diese Töne gesenkt werden sollten - antwortete Plenković auf die Frage, ob Kroatien diplomatisch reagieren oder in der Situation mit dem Nachbarland die Rolle eines Beobachters einnehmen werde.
Was die EU-Sanktionen gegen die Republika Srpska wegen Milorad Dodik betrifft, kommentierte Plenković dies nicht, sondern sagte nur, dass Kroatien und seine Partner versuchen werden, versöhnlich zu handeln.
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