
(Patria) - Große Schneemengen und starke Windböen sind die Gründe, weshalb die Organisatoren im österreichischen Skigebiet Zauchensee das heutige Super-G-Rennen des Audi FIS-Weltcups der Damen abgesagt haben. Der Wettkampf, bei dem mit Startnummer 23 auch die erfolgreichste bosnisch-herzegowinische Skirennläuferin Elvedina Muzaferija antreten sollte, war für 12 Uhr angesetzt; eine Entscheidung über eine Nachholung dieses Rennens steht noch aus.
Zur Erinnerung: In Zauchensee fand am Donnerstag ein offizielles Training statt, während das zweite, das für Freitag angesetzt war, wegen Niederschlägen abgesagt wurde. Die gestrige Abfahrt war von einer verkürzten Strecke und sehr unterschiedlichen Bedingungen auf der Piste für die Athletinnen mit höheren Startnummern geprägt. Genau der Schnee in den unteren Abschnitten bremste Elvedina Muzaferija aus, die nach einem hervorragenden Start und einer sehr guten Fahrt auf dem 32. Platz landete.
Das bosnisch-herzegowinische Team reist heute nach Pass Thurn (Österreich), wo vom 12. bis 15. Januar Rennen des FIS-Europacups stattfinden.
„Wir können nichts gegen höhere Gewalt ausrichten, deshalb ändern wir schnell den Plan. Am Montag und Dienstag fahre ich offizielle Trainings des Europacups, am Mittwoch dann das Abfahrtsrennen. Es ist möglich, dass ich am Donnerstag im Europacup starte, aber das werden wir noch sehen, Priorität hat der FIS-Weltcup, der am Samstag in Italien fortgesetzt wird“, sagt Muzaferija.
Elvedina Muzaferija, die beste bosnisch-herzegowinische alpine Skirennläuferin, ist die einzige Skirennläuferin aus Bosnien und Herzegowina, die Siege im Europacup errungen hat – in der Disziplin Abfahrt im Jahr 2024 und in der Disziplin Super-G im Jahr 2025.
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