Grundlage steigt, aber nur auf dem Papier: Ohne verabschiedeten Haushalt keine Gehaltserhöhungen in den Institutionen von BiH

Patria
AutorPatria
16:30
Podijeli:
Grundlage steigt, aber nur auf dem Papier: Ohne verabschiedeten Haushalt keine Gehaltserhöhungen in den Institutionen von BiH

(Patria) - Der Ministerrat von BiH hat auf Vorschlag des Finanz- und Schatzministeriums Einzelbeschlüsse über die Höhe der Gehaltsgrundlage und die Höhe des Urlaubsgeldes für die Beschäftigten in den Institutionen von BiH für das Jahr 2026 erlassen.

Die neue Gehaltsgrundlage wurde auf 690,86 KM festgelegt, was auch dem Urlaubsgeld entspricht, und wurde mit dem Gesetz über Gehälter und Vergütungen in den Institutionen von BiH und dem Kollektivvertrag für die Beschäftigten in den Institutionen von Bosnien und Herzegowina abgestimmt.

Die Entscheidung soll vom 1. Januar bis 31. Dezember 2026 angewendet werden. Wenn der Haushalt für das nächste Fiskaljahr bis Ende dieses Jahres nicht verabschiedet wird, wird die neue Gehaltsgrundlage ab dem Monat nach der Verabschiedung des Haushalts angewendet.

Dies stellt eine Erhöhung der Grundlage gegenüber den 631,50 KM dar, die für 2025 festgelegt wurden, aber aufgrund der Nichtverabschiedung des Haushalts noch nicht in Kraft ist, weshalb weiterhin die Grundlage von 600 KM aus dem Jahr 2024 für die Gehaltsabrechnung verwendet wird.

Heute traf sich die Vorsitzende des Ministerrats von Bosnien und Herzegowina, Borjana Krišto, mit Vertretern repräsentativer Gewerkschaften, darunter die Gewerkschaft der Staatsbediensteten und Beschäftigten in den Institutionen von BiH, der Verband der Gewerkschaften der Polizeibehörden von BiH und die Gewerkschaft der Behörde für indirekte Steuern von BiH.

Die Gewerkschaftsvertreter äußerten ihre Besorgnis über die aktuellen Probleme mit dem Haushalt für 2025 und betonten die negativen Folgen für die Beschäftigten in den Institutionen von BiH aufgrund der Verzögerung bei der Verabschiedung des Haushalts.

Krišto erinnerte an die Rolle des Präsidiums von BiH als befugter Einreicher des Haushaltsgesetzes und wies darauf hin, dass seit der Nichtvorlage des Haushalts zur weiteren Verabschiedung mehr als drei Monate vergangen sind.

Krišto zeigte Verständnis für die Besorgnis der Gewerkschaften sowie für die Ernsthaftigkeit der Situation, da die Verabschiedung des Haushalts die Stabilität der Institutionen sowie den materiell-finanziellen Status der Beschäftigten direkt beeinflusst.

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