
(Patria) - Vom gesamtserbischen Treffen gingen düstere Botschaften aus, die die Zukunft der Region betreffen, meint der Präsident der Nationalen Europäischen Union Nermin Ogrešević.
„Aleksandar Vučić versteckt nicht mehr, dass er eine Politik der nationalen Homogenisierung der Serben verfolgt, mit dem Ziel, dass alle Serben in einem Staat leben. Vučić hat gestern endlich die Karten aufgedeckt und zugegeben, dass er dort weitermacht, wo Milošević mit seiner großserbischen Politik aufgehört hat, die andere ausschließt und die Leid, Blut, Opfer und Völkermord hervorgerufen hat. Eine Politik, die nichts Gutes gebracht hat und auch nicht bringen wird.
So sind auch die Botschaften vom gestrigen gesamtserbischen Treffen in Belgrad zu verstehen“, sagt der Präsident der NES.
Jeder der 49 angenommenen Schlussfolgerungen sollte in der kommenden Zeit sorgfältig analysiert werden.
„Beim Lesen spürten viele von uns, dass sie wieder die Gelegenheit haben werden, für Bosnien und Herzegowina zu kämpfen. Denn die gestrige bedrohliche Kulisse signalisiert uns deutlich, dass sie weitermachen, dass sie den Plan zur Schaffung eines „Großserbiens“ fortsetzen, und das auf Kosten der umliegenden Länder, darunter das unabhängige und souveräne Bosnien und Herzegowina.
Das geht übrigens klar aus der angenommenen Erklärung hervor, laut der „Mutter Serbien“ kein einziges Problem hat. Offensichtlich sind die Probleme Serbiens seine Nachbarn Kosovo, Bosnien und Herzegowina, Montenegro und teilweise auch Kroatien.
„Kommandant Vučić“ wird offensichtlich bald versuchen, diese zu lösen. Es liegt an uns allen, bereit zu sein, denn gestern hallten die Kriegstrommeln wieder durch Belgrad“, so Ogrešević.
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