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Vertreter der Oppositionsparteien SDP BiH, DF, HDZ 1990, SBiH, NS-Mostar haben eine öffentliche Tribüne "Mostar – Stadt ohne Wahlen" abgehalten, wobei betont wurde, dass der Handel mit dieser Stadt gestoppt werden und nach acht Jahren Kommunalwahlen stattfinden müssen, schreibt die bosnisch-herzegowinische Nachrichtenagentur Patria.
Der Vorsitzende des HNK-Ausschusses der SDP BiH, Zoran Miličević, bot auf der Tribüne zwei legale Wege zur Durchführung der Wahlen in Mostar an. Einer davon beruft sich auf das Protektorat des Hohen Repräsentanten in Bosnien und Herzegowina, der mit seinen Befugnissen (Annex 10) den politischen Willen durchsetzen und den Bürgern das Recht auf freie demokratische Wahlen ermöglichen würde.
Der Hohe Repräsentant trägt neben den regierenden Parteien in Mostar die Verantwortung für diese Situation der Bürger. Es ist auch zusätzlicher Druck erforderlich, damit die Parlamentarische Versammlung ein neues Wahlgesetz verabschiedet; die letzte Lösung wird der Gang der Bürger auf die Straßen der Stadt Mostar sein.
Zdravko Ćorić, Vorsitzender des Stadtausschusses der HDZ 1990, sagte, dass diese Tribüne der vereinten Oppositionsparteien in Mostar und ihrer Bürger zusätzlichen Druck auf das Parlament ausübe, da letztlich von ihnen das neue Wahlgesetz abhänge.
An die Anwesenden wandte sich auch Saša Magazinović, Abgeordneter im Repräsentantenhaus der PS BiH, der sagte, dass Mostar nicht mit anderen politischen Fragen verknüpft werden dürfe.
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