AEK - Dinamo Spiel verschoben, Fan bei Ausschreitungen gestorben, sechs Personen verletzt

Patria
AutorPatria
12:54
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AEK - Dinamo Spiel verschoben, Fan bei Ausschreitungen gestorben, sechs Personen verletzt

(Patria) - Die Sportwelt wurde von Nachrichten aus Griechenland erschüttert. In Athen kam es heute Nacht zu Ausschreitungen zwischen Fans von AEK und Dinamo Zagreb. Ein Fan des griechischen Vereins kam ums Leben, und sechs weitere Personen wurden verletzt.

Dinamo hat sich nach den Ausschreitungen am Montag in Athen offiziell geäußert...

„GNK Dinamo verurteilt die gestrigen Ausschreitungen in Athen aufs Schärfste, bei denen laut Berichten der griechischen Polizei sowie griechischer und kroatischer Medien kroatische Randalierer in einen Zwischenfall mit Fans des griechischen Fußballvereins AEK verwickelt waren. Solche Ereignisse stehen nicht im Einklang mit den Werten und der Ethik, die wir als Verein und Gemeinschaft fördern“, heißt es in der offiziellen Erklärung des Vereins aus Maksimir nach den Ausschreitungen von Dinamo-Fans, bei denen ein griechischer Fan ums Leben kam.

„Als Sportorganisation setzen wir uns stets für die Förderung von Fairplay, Sportsgeist und einer positiven Atmosphäre in den Stadien ein. Ausschreitungen gefährden nicht nur die Sicherheit aller Anwesenden, sondern schädigen auch den Ruf des Fußballs als Sport, der Menschen und Kulturen verbindet.

Wir sind zutiefst besorgt über diesen Vorfall. Leider kam eine Person während der Ausschreitungen ums Leben. GNK Dinamo spricht der Familie des Verstorbenen hiermit sein aufrichtiges Beileid aus. Wir weisen nochmals darauf hin und rufen alle Dinamo-Fans auf, nicht nach Griechenland zu reisen, da die UEFA in Absprache mit der Polizei beschlossen hat, dass beide Spiele ohne Gästefans ausgetragen werden.

GNK Dinamo bleibt bestrebt, ein Umfeld zu schaffen, in dem die Liebe zum Sport auf positive Weise durch Gemeinschaft, Respekt und Zusammenarbeit ausgedrückt wird“, so Dinamo.

Die griechische Polizei gab bekannt, dass die Fans von Dinamo in Athen in Zusammenarbeit mit einer griechischen Fangruppe agierten.

Nach Angaben der griechischen Polizei befand sich eine Gruppe von etwa hundert Fans von Dinamo Zagreb zusammen mit griechischen Komplizen in der Nähe der AEK-Fans. Es kam zu Zwischenfällen zwischen den beiden Gruppen, bei denen Leuchtraketen und improvisierte Brandvorrichtungen, Steine geworfen und Schlagstöcke eingesetzt wurden.

Der Vorfall ereignete sich etwa eineinhalb Stunden nach dem Training der Gastmannschaft, nachdem die Gäste das Spielfeld in Polizeibegleitung verlassen hatten.

Die Schlägerei wurde schnell von der Polizei unterbunden, die 98 Personen festnahm, die an dem Vorfall beteiligt waren.

Ein weiterer Zeuge der Hooligan-Ausschreitungen am Montagabend in Athen in der Nähe des AEK-Stadions hat sich zu Wort gemeldet.

Einer der Augenzeugen der Ausschreitungen, bei denen ein griechischer Fan erstochen wurde, schilderte seine Erfahrungen für ANT1. Es handelt sich um den Besitzer eines Cafés in der Nähe des Tatorts.

„Ein junger Mann kam auf mich zu und sagte, dass die Kroaten in einer halben Stunde kommen würden und ich die Leute versammeln und sie rausholen solle. Und tatsächlich, nach einer halben Stunde tauchten sie auf.“

Gegen 22 Uhr, so seine Aussage, tauchten Hooligans in „Kapuzenpullovern“ mit Schlagstöcken auf. Sie sollen Geschäfte in der Nähe demoliert haben.

„Sie hatten auch Holzknüppel, so etwas habe ich in meinem Leben noch nie gesehen. Sie kamen von allen Seiten, in mehreren Gruppen. Ich sah einen verletzten Mann mit blutigem Kopf, der mit einem Krankenwagen weggebracht wurde.“

Die Polizei traf laut dem Zeugen nach einer halben Stunde ein.

(N1/Agenturen)

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