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Das Kollegium des Stadtrats von Sarajevo hat auf der heutigen außerordentlichen Sitzung, die aufgrund der jüngsten Ereignisse im Zusammenhang mit der Aufstellung des Kreuzes auf Zlatište einberufen wurde, vier Schlussfolgerungen verabschiedet, berichtet die bosnisch-herzegowinische Nachrichtenagentur Patria.
1. Die Stadt Sarajevo ist gegen den Missbrauch religiöser Symbole für Wahlkampfzwecke, mit dem Ziel, die Familien der Opfer von Gewalt und Aggression gegen die Bürger von Sarajevo zu provozieren, die von dem Ort aus verübt wurde, an dem das Kreuz aufgestellt wurde.
2. Vom Bürgermeister der Stadt Sarajevo wird verlangt, dass er den Bürgermeister der Stadt Ost-Sarajevo (Nenad Samardžija, Anm. d. Red.) mit der Forderung nach Entfernung des illegal errichteten Objekts anspricht.
3. Wir rufen die Bürger von Sarajevo auf, das bisherige Niveau an Würde und zivilisiertem Verhalten gegenüber diesen unangemessenen Provokationen beizubehalten.
4. Die Stadt Sarajevo ruft das OHR und die Vertreter der internationalen Gemeinschaft auf, neben der Verurteilung auch konkrete Maßnahmen zur Entfernung des unrechtmäßig errichteten Objekts zu ergreifen, so die Schlussfolgerungen des Kollegiums des Stadtrats.
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