31. trauriger Jahrestag des Massakers an den Sarajevoer Bürgern in der Straße Žrtava fašizma: Neun Tote, 38 Verletzte

Patria
AutorPatria
13:18
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31. trauriger Jahrestag des Massakers an den Sarajevoer Bürgern in der Straße Žrtava fašizma: Neun Tote, 38 Verletzte

(Patria) - Eine Delegation des Kantons Sarajevo legte heute Blumen am Ort des Massakers in der Straße Žrtava fašizma im Stadtteil Otoka nieder, in Erinnerung an unsere getöteten Mitbürger bei dieser Untat. An diesem Ort wurden vor 31 Jahren von den Angreiferstellungen in Nedžarić aus drei Granaten abgefeuert, durch deren Explosionswirkung neun Sarajevoer getötet und 38 weitere schwer oder leicht verletzt wurden.

Nur einen Tag zuvor waren von denselben Stellungen der Angreiferarmee Geschosse abgefeuert worden, die die Lehrerin Fatima Gunić und drei ihrer Schüler während des Unterrichts in Alipašino Polje töteten.

Wie bei dieser Gelegenheit betont wurde, waren diese schicksalhaften Tage des 09. und 10. November 1993 keine Ausnahme, da die Angreifer während der gesamten Belagerung von Sarajevo systematisch Kinder und Zivilisten in Sarajevo töteten.

„Wie sonst sollte man diese monströsen Absichten und Tötungen von Zivilisten deuten, während sie in Schlangen auf Brot, Wasser und humanitäre Hilfe warteten, die Tötungen von Kindern beim Rodeln und Spielen sowie in zahlreichen anderen Situationen. Heute haben wir uns hier versammelt, um unserer getöteten Mitbürger zu gedenken, und das werden wir auch in den kommenden Jahren tun, aber auch um zu mahnen, dass sich solches Unrecht niemals und nirgendwo wiederholen möge“, erklärte unter anderem in ihrer Ansprache an die Anwesenden die stellvertretende Ministerin im Ministerium für Kultur und Sport des Kantons Sarajevo, Azra Ivazović.

Mit seinem Zeugnis erinnerte Davor Ninić, Mitglied des Rates der Lokalgemeinschaft „Otoka“, die Anwesenden an dieses traurige Ereignis und dankte ihnen für ihr Kommen zum Ort des Massakers und für das Gedenken an seine getöteten Nachbarn.

An jenem traurigen Tag wurden bei dem Massaker in der Straße Žrtava fašizma getötet: Elma Geko, Slavojka Govedarica, Semir Haseta, Amina Hećo, Ajdin Hodžić, Ibrahim Huskić, Vinko Lončar, Silvijo Mačorović und Božidar Šuka.

Am Ort ihres Todes legten auch die Familien und Angehörigen der Getöteten Blumen nieder, sowie Delegationen der Stadt und der Gemeinde Novi Grad, Vertreter der Union der zivilen Kriegsopfer, des Vereins der Eltern getöteter Kinder des belagerten Sarajevo 1992–1995, des Vereins der zivilen Kriegsopfer „Svjetlost“ und der Lokalgemeinschaft Otoka, sowie Schüler und Lehrkräfte der Grundschule „Mehmedalija Mak Dizdar“, der Grundschule „Osman Nakaš“ und der Oberschüler der Dritten Gymnasium.

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