31. Jahrestag der Ermordung von acht Sarajevoer Bürgern in der Isevića sokak begangen

Patria
AutorPatria
13:21
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31. Jahrestag der Ermordung von acht Sarajevoer Bürgern in der Isevića sokak begangen

(Patria) - Mit der Niederlegung von Blumen und der Ehrung durch die Familien der Ermordeten, Vertreter der kantonalen, Gemeinde- und Stadtbehörden sowie Verbände wurde der 31. Jahrestag der Ermordung von acht Sarajevoer Bürgern in der Isevića sokak bei Hausnummer 23 begangen.

An dieser Stelle wurde vor 31 Jahren von den Angreiferstellungen der Armee der Republika Srpska auf Borije eine 100-mm-Panzergranate abgefeuert, durch deren Einschlag acht Menschen getötet und 19 Personen leicht und schwer verletzt wurden, die in einer Schlange auf Wasser warteten.

Getötet wurden: Ahmet Ahmetspahić, Jasmina Kajanija, Asim Lačević, Azra Lačević, Senad Lagumdžija, Bajro Pinjo, Aferdita Sadikaj und Jasna Šarić.

Im Namen des Kantons Sarajevo legten die Ministerin für Erziehung und Bildung des Kantons Sarajevo, Naida Hota-Muminović, sowie die Abgeordneten im Parlament des Kantons Sarajevo, Jasmin Šaljić und Elvis Vreto, Blumen an der Gedenkstätte nieder.

Wie die Ministerin Hota-Muminović vom Ort des Massakers mitteilte, sei es für die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wichtig, die Jahrestage des Leidens von Kindern und anderen Zivilisten zu begehen, damit die Schrecken der Aggression gegen Sarajevo und Bosnien und Herzegowina nicht in Vergessenheit geraten.

"Daher erinnere ich an die tausendtägige Belagerung Sarajevos, bei der seine Bürger großen Leiden ausgesetzt waren, als sie hungrig, durstig und erfroren waren. Der Aggressor tötete durch ständigen Beschuss und Scharfschützenfeuer mehr als 12.000 Bürger Sarajevos, darunter 1.601 Kinder. Ich teile Menschen nur in gute und schlechte ein, aber hier verspüre ich das Bedürfnis zu betonen, dass die feindliche Artillerie weder Alter noch Geschlecht noch religiöse oder nationale Zugehörigkeit wählte. Alle in Sarajevo waren lebende Ziele der Armee der Republika Srpska", sagte Ministerin Hota-Muminović.

Sie fügte hinzu, dass unsere Zukunft ungeachtet der Vergangenheit auf der Gleichberechtigung aller Völker und Bürger aufgebaut werden müsse.

"Wir müssen auf den Ideen beharren, auf denen Bosnien und Herzegowina bestehen kann und muss, und das sind die Ideen des Zusammenlebens, der gegenseitigen Achtung und Toleranz. Damit dies so sein kann, muss Gerechtigkeit geübt werden und die Täter dieser schrecklichen Verbrechen, auch desjenigen, das wir heute begehen, müssen angemessen bestraft werden", sagte Ministerin Hota-Muminović.

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