
Der Premierminister der Föderation Bosnien und Herzegowina und die Premierministerin des bosnischen Teilstaates Republika Srpska, Fadil Novalić und Željka Cvijanović, sprachen heute in Banja Luka über aktuelle wirtschaftliche und politische Themen in den beiden bosnischen Teilstaaten, berichtet die Nachrichtenagentur Patria.
Novalić und Cvijanović äußerten sich zufrieden über die erzielte Einigung bezüglich der Abstimmung und Verabschiedung des Dokuments „Reformagenda für Bosnien und Herzegowina 2015 – 2018“, als eine der Voraussetzungen für die weitere Annäherung von Bosnien und Herzegowina an die EU.
Auf dem Treffen wurde über die Umsetzung der Reformagenda und die grundlegenden Handlungsrichtlinien der Regierung der Föderation Bosnien und Herzegowina und der Regierung der Republika Srpska als wichtigste Träger der Reformprozesse in Bosnien und Herzegowina gesprochen.
Bei dieser Gelegenheit betonte Premierministerin Cvijanović, dass die Regierung der Republika Srpska sich für die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit der Regierung der Föderation Bosnien und Herzegowina bezüglich der Abstimmung von Gesetzeslösungen im Einklang mit der Reformagenda und der Definition komplementärer Lösungen für ein möglichst wirksames Handeln in strategischen Sektoren einsetze.
Auf dem Treffen wurden auch andere Reformprozesse in der Föderation Bosnien und Herzegowina und der Republika Srpska erörtert, vor allem in den Bereichen öffentliche Verwaltung, Bildung und Gesundheit sowie sozialer Schutz, berichtet NAP.
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