
(Patria) - Der deutsche multinationale Konzern "Continental" plant, mehrere tausend Verwaltungsarbeitsplätze in seiner angeschlagenen Automobilzuliefersparte abzubauen, berichtete das Wirtschaftsblatt Manager Magazin.
Die Sparte für Automobil-Displays und Fahrassistenzsysteme wird weltweit rund 5.500 Arbeitsplätze streichen, schreibt Manager Magazin unter Berufung auf informierte Quellen.
Das sind etwas weniger als drei Prozent der insgesamt 200.000 Beschäftigten bei "Continental", nach Angaben von Ende September.
"Es ist geplant, in erster Linie Verwaltungsarbeitsplätze abzubauen, während Arbeitsplätze in der Produktion und Entwicklung vorerst offenbar verschont bleiben. Mindestens tausend Arbeitsplätze wird "Continental" im Heimatland Deutschland streichen", heißt es in dem Bericht.
Mit dem Stellenabbau will Spartenchef Philipp von Hirschheydt ab 2025 jährlich rund 400 Millionen Dollar einsparen.
Etwa die Hälfte dieses Betrags könnte das Unternehmen bereits 2024 einsparen und wieder schwarze Zahlen schreiben.
Continentals Automobilsparte beschäftigt 100.000 Mitarbeiter und erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 18,3 Milliarden Euro.
In einer Antwort auf eine Anfrage der dpa zu den Entlassungen sagte ein Sprecher von "Continental", dass er sich nicht zu Gerüchten äußern werde.
Das Unternehmen erwäge weitere Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Automobilsektors, einschließlich möglicher Änderungen in der Verwaltungsstruktur, um schnellere und agilere Entscheidungen zu ermöglichen.
Er fügte hinzu, dass er nicht sagen könne, ob die Entscheidung bereits getroffen worden sei. Laut Manager Magazin werden die Pläne des Unternehmens den Mitarbeitern per Webcast vorgestellt.
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