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Anlässlich der erfolgreichen Regierungsbildung in Bosnien und Herzegowina gab die Sprecherin des Auswärtigen Amtes eine Erklärung für die Medien ab, die die Nachrichtenagentur Patria vollständig wiedergibt.
„Wir begrüßen die Regierungsbildung in Bosnien und Herzegowina nach den Wahlen im Oktober 2014. Bosnien und Herzegowina steht vor dringenden Herausforderungen. Wir erwarten von den neuen Regierungen auf allen Ebenen, dass sie sich nun wieder dem Reformprozess zuwenden und insbesondere die wirtschaftlichen und sozialen Probleme des Landes entschlossen angehen.
Die neuen Regierungen spielen eine äußerst wichtige Rolle bei der Schaffung und Umsetzung der Reformagenda mit sozioökonomischem Schwerpunkt, zu der sich das Land im Februar verpflichtet hat. Dieses schwierige Projekt kann nur gelingen, wenn alle politischen Parteien und Völker konstruktiv zusammenarbeiten und zu Kompromissen im Interesse des Landes und seiner Bürger bereit sind. Dies schafft auch die Grundlage für weitere Fortschritte bei der Annäherung des Landes an die Europäische Union. Gemeinsam mit unseren EU-Partnern werden wir Bosnien und Herzegowina weiterhin auf seinem Reformweg nach Europa unterstützen, heißt es aus der deutschen Botschaft in BiH.
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