
(Patria) - Der Premierminister der Föderation Bosnien und Herzegowina, Nermin Nikšić, traf sich heute im Hauptsitz der Föderalen Regierung in Sarajevo mit dem Premierminister des Kosovo, Albin Kurti. Im Mittelpunkt dieses Treffens stand die Verbesserung der Wirtschafts- und Handelsbeziehungen.
Premierminister Nikšić bedankte sich für den Besuch und erinnerte an die Bedeutung der einseitigen Entscheidung der Regierung des Kosovo zur Abschaffung der Visumpflicht für Bürger von Bosnien und Herzegowina, die ab Anfang 2025 in Kraft treten wird und die Geschäfte unserer Unternehmen erheblich erleichtern und zur Verbesserung der Wirtschaftsbeziehungen beitragen wird.
Darüber hinaus wird die Abschaffung der Visumpflicht die Bewegung von Menschen und Waren erleichtern und neben dem Handelsaustausch auch die Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung und Kultur, insbesondere von Studenten und Künstlern, ermöglichen.
Bei dieser Gelegenheit betonte Premierminister Nikšić das Engagement der Regierung der Föderation Bosnien und Herzegowina für die Schaffung der notwendigen Voraussetzungen, die eine Verbesserung der Geschäftsabläufe und der Zusammenarbeit von Unternehmern ermöglichen werden, alles mit dem Ziel, bessere Bedingungen für die Bürger zu schaffen. Premierminister Nikšić wies auf die Bedeutung der Schaffung dieser Voraussetzungen hin und hob die Wirkung der kürzlich in Ungarn organisierten Wirtschaftsforen hervor, an denen eine Delegation von über 30 bosnisch-herzegowinischen Unternehmern teilnahm und die innerhalb von zwei Tagen eine bedeutende Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen vereinbarten.
Die Gesprächspartner stellten fest, dass ein gegenseitiger Bedarf zur Stärkung der Wirtschafts- und Handelsbeziehungen besteht, insbesondere angesichts der Nähe der Märkte in der Region und des bestehenden Interesses der Unternehmen, und bekundeten ihre volle Entschlossenheit zu deren Verbesserung. Auch die Zusammenarbeit der akademischen Gemeinschaft sowie die Zusammenarbeit von Studenten und Künstlern wurden als wichtig erachtet, was durch die Abschaffung der Visumpflicht ab dem nächsten Jahr noch weiter erleichtert wird.
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