
SARAJEVO, (Patria) - Das Ministerium für wissenschaftlich-technologische Entwicklung, Hochschulbildung und Informationsgesellschaft der RS hat die Beschwerde der Universität für Wirtschaftsstudien in Banja Luka abgelehnt und den Inspektionsbefund bestätigt sowie das Diplom des Direktors der Geheim- und Sicherheitsagentur (OSA) BiH, Osman Mehmedagić, für ungültig erklärt, berichten Medien in der Republika Srpska.
Übrigens endet Mehmedagićs Mandat am 19. November dieses Jahres, und was bis dahin geschehen wird, kann niemand mit Sicherheit sagen.
Die gemeinsame Kommission zur Überwachung der Arbeit der Geheim- und Sicherheitsagentur Bosnien und Herzegowinas wurde nie ernannt, ebenso wenig wie andere Kommissionen im Parlament von BiH, da die SNSD sich weigerte, die Namen der Kommissionsmitglieder zu nennen, bis die Regierung gebildet ist.
Ehemalige Mitglieder dieser Kommission sind nicht gesprächsbereit, abgesehen von Kommentaren, dass es eine niederschmetternde Tatsache sei, dass das Parlament ein Jahr nach den Wahlen nicht arbeite.
Aus dem Ministerrat von BiH konnte nicht bestätigt werden, ob sich der Exekutiv-Geheimdienstausschuss möglicherweise treffen werde, um eine Lösung für diese Situation zu finden. Dieser Ausschuss besteht aus dem Vorsitzenden des Ministerrates Denis Zvizdić sowie seinen Stellvertretern Vjekoslav Bevanda und Mirko Šarović.
Nach dem Gesetz über die OSA BiH wird der Generaldirektor der OSA und sein Stellvertreter vom Ministerrat BiH auf Vorschlag des Vorsitzenden des Ministerrates BiH und in Konsultation mit den Mitgliedern des Präsidiums von BiH, des Exekutivausschusses und der gemeinsamen Kommission zur Überwachung der Arbeit der OSA ernannt und entlassen.
Artikel 18 des Gesetzes über den Ministerrat BiH schreibt vor, dass der Ministerrat BiH Entscheidungen über Ernennungen im Konsens trifft. Falls kein Konsens besteht, wird die Entscheidung mit Stimmenmehrheit getroffen, wobei diese Mehrheit die Stimme mindestens eines Mitglieds aus jedem konstituierenden Volk umfasst.
Übrigens hat die Staatsanwaltschaft BiH zu Beginn des Jahres eine Untersuchung zu gefälschten Diplomen eingeleitet und damals von allen Sicherheitsbehörden die Vorlage der Diplome über die abgeschlossene Ausbildung verlangt. Alle Sicherheitsbehörden haben diese Daten übermittelt, außer der OSA. Danach ordnete die Staatsanwaltschaft Bosnien und Herzegowinas der Inspektion der RS an, Mehmedagićs Diplom zu überprüfen, und dabei wurden zahlreiche Mängel festgestellt.
Zuvor hatte sich Mehmedagić damit verteidigt, dass sein Diplom ordnungsgemäß erworben worden sei und diese Affäre einen Versuch darstelle, über die Inspektion der RS den Direktor und die OSA BiH zu diskreditieren.
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