Ungewöhnlicher Fall in Zagreb: Kam mitten am Tag in ein MUP-Gebäude, schaltete den Alarm aus und stahl Ausrüstung im Wert von 10.000 Euro

Patria
AutorPatria
21:37
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Ungewöhnlicher Fall in Zagreb: Kam mitten am Tag in ein MUP-Gebäude, schaltete den Alarm aus und stahl Ausrüstung im Wert von 10.000 Euro

(Patria) - Ein Elektrotechniker aus Zagreb spazierte eines Nachmittags in ein Gebäude im Zagreber Stadtteil Kruge und entwendete daraus ein ganzes kleines Lager technischer Ausrüstung.

Es stellte sich heraus, dass H.C. mitten am Tag das MUP, genauer gesagt das Direktorat für Zivilschutz, bestahl und Ausrüstung im Wert von etwa 10.000 Euro mitnahm.

Laut der Anklageschrift, die kürzlich gegen ihn erhoben wurde, fuhr H.C. mit seinem blauen Skoda Fabia zum Wohn- und Geschäftsgebäude und fuhr mit dem Aufzug in die neunte Etage.

Anschließend brach er das Vorhängeschloss, das die Gittertür sicherte, und stieg über das Treppenhaus in die zehnte Etage des Gebäudes. Dann schlug er die Blechtür des Alarms ein und durchtrennte die Stromleitungen.

Aus dem Raum, in den er eindrang, entnahm er zehn Verstärker, zwei Batterien der Marke „Marathon“ mit 70 Ah, eine Batterieladestation, ein Mikrofon, ein digitales Funkgerät „Tetra“, ein IP-Funkmodem, kleines Installationsmaterial und eine Kommunikations- und Steuereinheit.

H. C. rechnete nicht damit, dass er von einer Überwachungskamera im Gebäude gefilmt werden würde, die den Moment festhielt, als er die gestohlene Ausrüstung in sein Auto lud, dessen Kennzeichen auf dem Band gut zu erkennen waren.

Die Polizei lokalisierte ihn daher schnell und brachte ihn vor Gericht, und in seinem Haus wurde die gesamte gestohlene Ausrüstung gefunden.

- Ja, ich habe die Ausrüstung genommen, die mir vorgeworfen wird, aber ich habe es nicht getan, um sie mir anzueignen, sondern um in meiner Wohnung Strom zu haben.

Meine Frau und ich haben ein geringes monatliches Einkommen. Außerdem ist diese Ausrüstung nicht so viel wert, wie Sie angegeben haben – sagte H. C. zu seiner Verteidigung, als er in den Räumlichkeiten der Staatsanwaltschaft befragt wurde.

Die Staatsanwaltschaft wird ihn jedoch trotzdem wegen einer Straftat gegen das Vermögen – schweren Diebstahls – verfolgen und darauf bestehen, dass das MUP um 10.000 Euro geschädigt wurde. Ihm drohen zwischen einem und acht Jahren Haft.

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