
(Patria) - Ein Arbeiter aus China kam heute ums Leben, als auf der Baustelle einer neuen Brücke in Belgrad ein Kran einstürzte. Drei Personen wurden dabei verletzt.
Die Belgrader Polizei betont, dass sie vor Ort ist und die Umstände untersucht, die zu diesem tragischen Unfall geführt haben.
Der Rettungsdienst teilte RSE mit, dass ihnen ein Unfall auf der Baustelle gemeldet wurde und sie drei ihrer Teams dorthin entsandt haben.
Das serbische Ministerium für Bau, Verkehr und Infrastruktur bestätigte, dass bei dem Unfall ein chinesischer Staatsbürger ums Leben kam.
Die Arbeiten werden am Standort der ehemaligen Alten Sava-Brücke durchgeführt, die von den Behörden abgerissen wurde, um an dieser Stelle eine neue zu bauen, da die alte, wie sie sagten, nicht sicher war.
An der Konstruktion der neuen Brücke sind zwei chinesische Unternehmen beteiligt, die im Direktauftrag ohne Ausschreibung auf der Grundlage eines zwischenstaatlichen Abkommens zwischen Serbien und China beauftragt wurden. Wichtige Daten zu den Verträgen, dem Auswahlverfahren der Auftragnehmer und den Projektbedingungen sind nicht öffentlich zugänglich.
Teile für die neue Brücke werden in der ostchinesischen Provinz Jiangsu in einem Werk des chinesischen Staatsunternehmens „China State Construction Engineering“ hergestellt.
Auftragnehmer für dieses Projekt ist ein weiteres chinesisches Staatsunternehmen, PowerChina. Es ist in Serbien an einer Reihe von Infrastrukturprojekten beteiligt, unter anderem am Bau eines Ausstellungsbereichs für die internationale Fachausstellung EXPO.
Nach den jüngsten Angaben des Innenministeriums vom Januar haben 14.721 chinesische Staatsbürger eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis in Serbien.
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