
(Patria) - Der bosnisch-herzegowinische Sicherheitsminister Nenad Nešić wurde direkt aus dem KCUS in das Staatsgefängnis Vojkovići verlegt, wo er sich in den letzten Tagen aufgrund seines verschlechterten Gesundheitszustands aufgehalten hatte.
Nešić wurde zu einem Monat Haft verurteilt, nachdem das Gericht von BiH die Berufung seiner Anwältin Senka Nožica gegen die Haftentscheidung abgelehnt hatte.
Neben Nešić wurde auch Mladen Lučić und Milan Dakić, die bei der Operation „Tunel 2“ festgenommen wurden, in Untersuchungshaft genommen. Die beiden wurden bereits zuvor hinter die Gitter des Gefängnisses in Vojkovići gebracht.
Nešić, Lučić und Dakić werden beschuldigt, Verbrechen im Zusammenhang mit Geldwäsche, Amtsmissbrauch oder Machtüberschreitung und Bestechung begangen zu haben.
Der Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft von BiH, Milanko Kajganić, informierte die Öffentlichkeit, dass die Verdächtigen den „Putevi Rs“ einen Schaden in Millionenhöhe zugefügt hätten.
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