
Die in den Medien aufgetauchte Information, dass die Weltbank den Schaden nach den Überschwemmungen in Bosnien und Herzegowina auf 150 Millionen Dollar geschätzt hat, ist nicht korrekt, wie die Vertretung der Weltbank in Bosnien und Herzegowina der Nachrichtenagentur Patria (NAP) bestätigte.
Die Schadenschätzungen werden derzeit in Absprache mit den zuständigen Institutionen in Bosnien und Herzegowina und mit Hilfe von Experten der Weltbank durchgeführt.
Wie angekündigt, wird am Montag eine Pressekonferenz organisiert, an der auch die Direktorin der Weltbank für Südosteuropa, Ellen Goldstein, teilnehmen wird. Dort werden die wirtschaftliche Situation in Bosnien und Herzegowina und die Hilfe der Weltbank bei der Bewältigung der Folgen der Überschwemmungen in Bosnien und Herzegowina erörtert, berichtet NAP.
Wie der Außenminister von Bosnien und Herzegowina, Zlatko Lagumdžija, zuvor sagte, sind ernsthaftere Schadenschätzungen erst in den nächsten zwei bis drei Wochen möglich, wenn sich die Situation mit den Erdrutschen beruhigt hat und die Gefahr von Überschwemmungen der Save vorüber ist.
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