Es darf kein Sicherheitsvakuum in Bosnien und Herzegowina geben!

Patria
AutorPatria
13:21
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Es darf kein Sicherheitsvakuum in Bosnien und Herzegowina geben!

(Patria) - Das Mitglied des bosnisch-herzegowinischen Präsidiums, Denis Bećirović, traf sich mit der stellvertretenden NATO-Generalsekretärin Radmila Šekerinska, wobei die Sicherheits- und politische Lage in Bosnien und Herzegowina sowie die Herausforderungen auf dem euro-atlantischen Weg des Landes erörtert wurden.

Bećirović sagte, dass Bosnien und Herzegowina und die NATO untrennbar miteinander verbunden seien.
Die NATO habe Frieden in Bosnien und Herzegowina geschaffen und aufrechterhalten, und die Bürger unseres Landes seien dafür auf ewig dankbar. Er betonte, dass die staatlichen Organe Bosnien und Herzegowinas den rechtlichen Rahmen einstimmig definiert und sich für die Mitgliedschaft unseres Landes in der NATO entschieden hätten.

Während des Treffens wies das Mitglied des bosnisch-herzegowinischen Präsidiums darauf hin, dass gefährliche Angriffe auf die verfassungsmäßige Ordnung Bosnien und Herzegowinas den Frieden und die Stabilität im Land ernsthaft gefährden. Er betonte, dass solche Aktivitäten durch verantwortungsvolles und gemeinsames Handeln der Institutionen Bosnien und Herzegowinas und internationaler Partner gestoppt werden müssen, mit einer klaren Betonung der Achtung der Verfassung und Gesetze Bosnien und Herzegowinas.

Die stellvertretende NATO-Generalsekretärin Radmila Šekerinska stellte klar, dass die NATO separatistische Aktivitäten verurteile. Sie sagte, dass die NATO dem Souveränitäts- und territorialen Integrität Bosnien und Herzegowinas auf Dauer verpflichtet sei und dass dies eine konsistente und kontinuierliche Politik der NATO sei.

Sie fügte hinzu, dass rechtskräftige Urteile des Gerichts von Bosnien und Herzegowina umgesetzt werden müssten. Die stellvertretende NATO-Generalsekretärin betonte, dass die NATO ungeachtet des Ergebnisses der bevorstehenden Sitzung des UN-Sicherheitsrates kein Sicherheitsvakuum in Bosnien und Herzegowina zulassen werde.

Besonderes Augenmerk wurde während des Treffens auf Sicherheitsherausforderungen gelegt, darunter Risiken durch hybride Bedrohungen, Propaganda und destabilisierende Aktivitäten. Die Notwendigkeit einer stärkeren internationalen Präsenz wurde ebenfalls hervorgehoben, wobei die Erneuerung des Mandats der EUFOR-Althea-Mission von großer Bedeutung ist.

Am Ende des Treffens wurde betont, dass verantwortungsvolles Handeln der heimischen Institutionen, unterstützt durch aktive internationale Unterstützung, ein wichtiger Faktor zur Verhinderung von Destabilisierung und zur weiteren Stärkung Bosnien und Herzegowinas bleibt.

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