
(Patria) - Im Hauptsitz der Institutionen des Kantons Zenica-Doboj (ZDK) fand ein Treffen der Vertreter der Regierung und der lokalen Selbstverwaltungseinheiten statt, bei dem über die dauerhafte Lösung der Finanzierungs- und Statusfragen von Kultureinrichtungen in diesem Kanton gesprochen wurde.
Premierminister Nezir Pivić und der Minister für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Sport Mirza Mušija sowie der Vorsitzende der Versammlung Ćazim Huskić informierten die Leiter der Städte und Gemeinden über den Entwurf eines Abkommens, das die Finanzierungsfragen aller 16 Kultureinrichtungen regelt – das Bosnische Nationaltheater Zenica, die Stadtmuseen in Zenica und Visoko sowie die Bibliotheken in Städten und Gemeinden.
- In weniger als zwei Jahren hat diese Regierung die Gehälter der Beschäftigten in diesen Einrichtungen um 22 Prozent und zusätzlich 15 Prozent durch die Neuzuweisung erhöht, nachdem diese in der Versammlung verabschiedet wurde. Das sind insgesamt 37 Prozent, was eine besondere Beziehung zu diesen Einrichtungen darstellt.
Ebenso haben die Kantonsregierung und das Ministerium zum ersten Mal seit 28 Jahren in Zusammenarbeit mit dem Gewerkschaftsbund der Kultureinrichtungen als Koordinator mit den Städten und Gemeinden die Funktionsmodalitäten dieser Einrichtungen geprüft.
Wir sind zu bestimmten Schlussfolgerungen gekommen, wonach der vorgeschlagene Vertrag weiter überarbeitet wird, um eine dauerhafte Lösung für die Finanzierung der Arbeit und aller anderen Verpflichtungen gegenüber den Kultureinrichtungen zu finden – sagte Minister Mušija.
Er betonte, dass der Vertrag die Gründungsrechte der Kultureinrichtungen, die den Städten und Gemeinden gehören, nicht beeinträchtigen werde, aber dass gemäß dem vorgeschlagenen Vertrag die Regierung bzw. das zuständige Ministerium einen Vertreter in den Verwaltungsräten haben werde, da der Kanton die Gehälter und Sachkosten dieser Einrichtungen finanziere.
- Die Gründungsrechte verbleiben bei den lokalen Selbstverwaltungseinheiten, aber wir wollen die Rechte und Pflichten klar definieren und eine dauerhafte Lösung schaffen, die eine reibungslose Funktion der Kultureinrichtungen ermöglicht – sagte Mušija.
Der Premierminister des ZDK, Nezir Pivić, sagte, dass die Regierung sich der Lösung dieser Frage widme, ebenso wie der Verbesserung der materiellen Lage aller Beschäftigten, einschließlich der Beschäftigten in Kultureinrichtungen.
- Nach der Verabschiedung des Haushaltsentwurfs planen wir eine zusätzliche Erhöhung der Transfers für Kultureinrichtungen um 15 Prozent und damit auch eine Erhöhung der Gehälter der Beschäftigten – sagte Pivić.
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