
(Patria) - Der Entwurf des Gesetzes über Gerichte in BiH wird heute doch nicht vom Ministerrat der BiH erörtert, und dieser Punkt steht nicht auf der endgültigen Tagesordnung, die vor der Sitzung selbst festgelegt wird, wurde für Patria bestätigt.
Bereits zum zweiten Mal wird dieser Entwurf von der Tagesordnung genommen, und die Parteien, aus denen die Staatsmacht besteht, haben keine endgültige Einigung über den Text des Gesetzes erzielt.
Der Präsident der SNSD, Milorad Dodik, und der Minister für Außenhandel und wirtschaftliche Beziehungen, Staša Košarac, betonten gestern nach einem Treffen der Führungskräfte und gewählten Amtsträger in den Institutionen der Republika Srpska und BiH, dass kein Gesetz verabschiedet werde, bis die Frage des Verfassungsgerichts der BiH und der Status der Richter geklärt seien.
Ein Richter aus der Republika Srpska fehlt bereits im Verfassungsgericht der BiH, und nach dem Ruhestand von Zlatko M. Knežević wird auch die zweite Richterstelle aus der Republika Srpska frei.
Dodik teilte seinen Koalitionspartnern auch mit, dass die Nationalversammlung der Republika Srpska (NSRS) keine Richter des Verfassungsgerichts der BiH aus der Republika Srpska wählen werde, bis ein neues Gesetz über das Verfassungsgericht der BiH verabschiedet sei.
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