
(Patria) - Österreich erwägt Sanktionen gegen Milorad Dodik, erklärt die Außenministerin des Landes im Interview mit Kurier.
Beate Meinl-Reisinger, Vorsitzende der liberalen Partei Neos, gab dem Blatt ein längeres Interview.
Darin hob sie besonders die Situation in unserer Region und die Aktivitäten Wiens in Bezug auf Bosnien und Herzegowina hervor.
„Der Westbalkan ist für uns eine zentrale Frage. In BiH sehen wir in Bezug auf die Republika Srpska und Präsident Dodik klare Verstöße gegen das Verfassungsgesetz und erwägen Sanktionen gegen die Verantwortlichen. In Serbien habe ich im Gespräch mit dem Außenminister die Bedeutung des Demonstrationsrechts hervorgehoben. Die jüngsten Ereignisse in der Türkei sind ebenso problematisch“, sagte sie.
Sie erläuterte nicht näher die Überlegungen und Aktivitäten auf Ebene der Europäischen Union bezüglich der Sanktionierung Dodiks und seiner Mitarbeiter sowie der Entität Republika Srpska.
Deutschland führt die Europäer bei den Maßnahmen zur Bestrafung Dodiks und anderer wegen des faktischen Staatsstreichs an.
In einem längeren Interview erklärte Meinl-Reisinger, dass die österreichische Neutralität nicht „Schlaf“ bedeute. Sie kündigte an, die Verteidigungsausgaben bis 2032 zu verdoppeln und setzte sich nachdrücklich für eine „einheitliche europäische Antwort auf Trump“ ein.
„Donald Trump versteht nur Gewalt. Deshalb ist es wichtig, dass wir als Einheit auftreten. Strafzölle wären für beide Seiten schädlich, weshalb der Dialog entscheidend ist. Aber wir dürfen uns auch nicht erpressen lassen.
Komentari (0)
Prijavite se za komentiranje
PrijavaJos nema komentara. Budite prvi!
Minuta
Sve →Iz drugih kategorija

Hoher Repräsentant nicht gewählt: Deutsche, Franzosen und Briten gegen Amerikaner, neuer Versuch Ende Juni

ČOVIĆ OHNE GNADE Wie diejenigen, die Ademović ins Amt brachten, ihm eine politische Hölle bereiteten




Sonniger Samstag, es wird recht warm




Tragödie im albanischen Ferienort: Zwei Minderjährige ertrunken













