
(Patria) - Nach der Verhaftung von Miroslav Lazić, Leiter der regionalen Abteilung für Inspektionsangelegenheiten der RS in Doboj, im Rahmen der Operation "Most" wurden drei weitere Inspektoren aus Doboj verhaftet, die verdächtigt werden, bei der Annahme von Bestechungsgeldern geholfen zu haben. Alle wurden der Staatsanwaltschaft der RS übergeben.
Wie Nezavisne novine erfahren hat, wurden neben Lazić auch Zlatko Kuzmić, Bojan Popović und Slađan Nešković verhaftet.
Wie das Ministerium für Inneres der RS mitteilte, übergaben Beamte der Kriminalpolizei heute der Sonderabteilung zur Bekämpfung von Korruption, organisierter Kriminalität und schwerer Wirtschaftskriminalität die gestrige Verhaftung von M.L. aus Doboj wegen des Verdachts der Annahme von Bestechungsgeldern.
"Die Maßnahmen der Polizeibeamten werden im Rahmen der Operation "Most" durchgeführt, bei der drei weitere Personen, Z.K., B.P. und S.N. aus Doboj, festgenommen wurden, die verdächtigt werden, Bestechungsgelder im Zusammenhang mit Beihilfe angenommen zu haben", heißt es aus dem MUP RS.
Die Polizeibeamten durchsuchten Fahrzeuge und Orte, die von den Festgenommenen genutzt wurden, und stellten dabei vorläufig Gegenstände sicher, die im Zusammenhang mit den genannten Straftaten stehen.
Das Innenministerium dankte den Bürgern für ihre Kooperation und rief sie auf, jeden Verdacht auf Korruption der Polizei und der Staatsanwaltschaft zu melden.
Der Inspektorat der RS äußerte sich unterdessen zu den Verhaftungen in Doboj und erklärte, dass er die Maßnahmen der Polizei und der Staatsanwaltschaft zur Bekämpfung von Korruption und Kriminalität unterstütze.
Sie erklärten, dass sie den zuständigen Behörden für alle notwendigen Daten und Informationen über die Anstellung der genannten Person zur Verfügung stehen.
"Nach Erhalt vollständiger und offizieller Informationen von den Ermittlungsbehörden in dieser Angelegenheit wird der Inspektorat der RS im Einklang mit dem Gesetz Maßnahmen im Rahmen seiner Zuständigkeit ergreifen, die die Einleitung eines Disziplinarverfahrens gemäß dem gesetzlich vorgeschriebenen Verfahren betreffen", teilte der Inspektorat mit.
Sie erklärten, dass es keine Unantastbaren gebe und forderten alle Wirtschaftsunternehmen und Bürger, die Informationen über rechtswidrige Handlungen ihrer Beamten haben, auf, jede Form korrupten Verhaltens zu melden.
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