
(Patria) - Das Gesundheitsministerium des Kantons Sarajevo wurde vom Institut für Notfallmedizin des Kantons Sarajevo über einen äußerst beunruhigenden Vorfall im Zusammenhang mit einem Mitarbeiter des Rettungsdienstes von Sarajevo informiert.
„Nach den vorliegenden Informationen soll ein Mitarbeiter des Rettungsdienstes von Sarajevo während der Ersten Hilfe Geld von einer 80-jährigen alten Dame angenommen haben. Ein solches Verhalten ist absolut inakzeptabel und widerspricht den grundlegenden Prinzipien der Menschlichkeit und Fachkompetenz, die wir von Mitarbeitern des Rettungsdienstes erwarten.
Das Gesundheitsministerium des Kantons Sarajevo verurteilt solche Handlungen aufs Schärfste und fordert sofortige, schnelle und unparteiische Reaktionen des Instituts für Notfallmedizin. Vorfälle wie dieser untergraben das Vertrauen der Bürger in unser Gesundheitssystem, und wir fordern schnellstmögliche Reaktionen der zuständigen Behörden.
Wir betonen, dass das Gesundheitsministerium des Kantons Sarajevo eine Null-Toleranz-Politik gegenüber jeglicher Form von Amtsmissbrauch oder Verletzung ethischer Grundsätze im Gesundheitswesen verfolgt. Unser Ziel ist es, unseren Mitbürgern eine hohe Qualität und Professionalität bei der Erbringung von Gesundheitsleistungen zu gewährleisten.
Wir fordern hiermit das Institut für Notfallmedizin des Kantons Sarajevo auf, diesen Fall so schnell wie möglich gründlich zu untersuchen und alle notwendigen Schritte zu unternehmen, um die Integrität der Mitarbeiter des Rettungsdienstes zu wahren. Wir erwarten, dass die Verantwortlichen angemessen sanktioniert werden und dass dieses Ministerium über alle genannten Angelegenheiten informiert wird.
Das Gesundheitsministerium des Kantons Sarajevo bleibt dem Schutz der Patienteninteressen und der Wahrung des Vertrauens der Bürger in unser Gesundheitssystem verpflichtet. Wir werden weiterhin alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um Transparenz, Fachkompetenz und Ethik in allen Aspekten der Erbringung von medizinischen Dienstleistungen zu gewährleisten“, heißt es in der Mitteilung des Gesundheitsministeriums des Kantons Sarajevo.
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