Bildungsministerium des Kantons Sarajevo zur Sicherheit in Schulen: Optimierung der Arbeitsplätze zur Erhöhung der Sicherheit

Patria
AutorPatria
15:50
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Bildungsministerium des Kantons Sarajevo zur Sicherheit in Schulen: Optimierung der Arbeitsplätze zur Erhöhung der Sicherheit

(Patria) - Mit Beginn des zweiten Schulhalbjahres hat das Bildungsministerium des Kantons Sarajevo den Schulen eine Anweisung erteilt, die Arbeitsplätze des technischen Personals zu optimieren, um Sicherheitsrisiken zu verringern und eine angemessene Unterstützung für Schüler und Mitarbeiter zu gewährleisten.

Diese Maßnahme ist eine Reaktion auf die zunehmenden Sicherheitsherausforderungen in Schulen in ganz Bosnien und Herzegowina und der Region. Ziel ist es, eine gleichmäßige Verteilung der personellen und technischen Ressourcen sicherzustellen und die Risikoprävention in Bildungseinrichtungen zu verbessern.

Laut einer Analyse, die das zuständige Ministerium in Zusammenarbeit mit dem Institut für die Entwicklung der Vorschul- und Schulbildung des Kantons Sarajevo erstellt hat, gibt es in den Grund- und weiterführenden Schulen des Kantons Sarajevo verschiedene Kategorien von technischem Personal: Tagwächter, Mitarbeiter für Service-, Technik- und Sicherheitsunterstützung, Hausmeister sowie Nachtwächter. Darüber hinaus nutzen viele Schulen bereits zusätzliche Ressourcen, darunter Videoüberwachung, Einbruch- und Brandmeldeanlagen sowie Verträge mit Sicherheitsfirmen.

Die Analyse hat jedoch gezeigt, dass in einer Reihe von Schulen eine bessere Verteilung des Personals und der Ressourcen vorgenommen werden muss. Beispielsweise beschäftigen einige Schulen gleichzeitig zwei Mitarbeiter für Service- und Technikunterstützung, haben aber keinen einzigen Tagwächter. Ebenso haben bestimmte Schulen gleichzeitig mehrere Verträge mit externen Agenturen und Videoüberwachung, obwohl die pädagogischen Standards den Einsatz von Agenturen als Alternative zur Einstellung von technischem Personal vorsehen.

Derzeit sind in 107 Schulen des Kantons Sarajevo insgesamt 365 Mitarbeiter in den Bereichen technische Unterstützung und Sicherheit beschäftigt. Für die Sicherung der Gebäude und die Überwachung werden jährlich etwa 300.000 KM ausgegeben, während weitere 400.000 KM für die Aufsicht durch Lehrkräfte anfallen.

Bildungsministerin Naida Hota-Muminović betonte die Bedeutung einer optimalen Ressourcenverteilung in den Schulen.

„Die Analyse hat gezeigt, dass wir im Kanton Sarajevo über erhebliche Ressourcen verfügen. Ziel dieser Maßnahme ist es, dass jede Schule über ausreichende Ressourcen und personelle Kapazitäten verfügt, um die Sicherheitsaufgaben in beiden Schichten zu erfüllen. Besonders betonen wir, dass die Aufgaben der Pförtner- und Sicherheitskontrolle nicht zu den Pflichten des Reinigungspersonals oder der Schüler durch Aufsicht an den Eingängen gehören. Diese Praxis muss abgeschafft werden. Sicherheitsrisiken können wir durch eine korrekte Lenkung der Ressourcen verringern“, erklärte Ministerin Hota-Muminović.

Das Ministerium forderte die Schulleiter auf, die Arbeitsverträge des technischen Personals an die geltenden Gesetze und die Bedürfnisse der Schulen anzupassen. Die Leitlinien zur Verbesserung der Sicherheit, die nach tragischen Ereignissen in der Region erlassen wurden, sind bereits in die Rechtsakte und den täglichen Schulbetrieb integriert.

Darüber hinaus investiert das Ministerium weiterhin in Präventionsprogramme, berufliche Weiterbildungen und die Zusammenarbeit mit Fachleuten aus verschiedenen Sektoren. All diese Maßnahmen zielen auf eine sichere Umgebung für jeden Schüler und Mitarbeiter in den Schulgemeinschaften des Kantons Sarajevo ab.

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