
(Patria) - Der kroatische Präsident Zoran Milanović hielt heute eine Pressekonferenz ab, auf der er über die Situation im Militärischen Sicherheits- und Nachrichtendienst sprach und sagte, dass der Direktor des VSOA ausschließlich im Einvernehmen zwischen dem Präsidenten und dem Premierminister gewählt wird. Milanović und Andrej Plenković haben jedoch nicht darüber gesprochen.
Milanović sagte heute, dass die HDZ und Premierminister Andrej Plenković ihn bei der Ernennung des Direktors des Militärischen Sicherheits- und Nachrichtendienstes (VSOA) wie ein Kartell erpressen, und erklärte, dass er nicht mit dem Verteidigungsminister kommunizieren werde, da dieser nur ein „Bote“ sei.
„Dies ist ein ernsthafter Versuch, verfassungsrechtliche und gesetzliche Regeln zu durchbrechen. Das sage ich als jemand, der an der Schaffung von Personalentscheidungen beteiligt war, wie z. B. der Ernennung des Direktors des VSOA, einer der drei Behörden, deren Leiter ausschließlich im Einvernehmen zwischen dem Präsidenten und dem Premierminister gewählt und ernannt wird“, betonte Milanović.
Milanović rief Premierminister Plenković erneut zu einem Gespräch und einer Einigung auf – damit wir sehen können, wer schuld ist und wer nicht, sagte er.
Auf die Frage, wer das VSOA in einer Woche leiten werde, nachdem das Mandat des derzeitigen Direktors abgelaufen sei, sagte er, dass es derjenige sein werde, auf den man sich bei dem von ihm initiierten Treffen geeinigt habe.
„Bei dem Treffen wird die Koordination im Rahmen der Befugnisse vereinbaren, damit wir das System nicht vollständig gefährden, wenn Plenković versucht, es zu zerstören. Ich polemisiere nicht mit dem Minister, das ist ein Mann, der derzeit auf freiem Fuß ist. Ich polemisiere mit Menschen, die Entitäten sind, er repräsentiert hier nur einen Boten“, erklärte der kroatische Präsident.
Er betonte auch, dass die nationale Sicherheit kompromittiert sei.
„Wenn der Premierminister seit Monaten Gespräche mit dem Oberbefehlshaber und dem Präsidenten der Republik ablehnt, hat das Auswirkungen auf die nationale Sicherheit. Sie ist nicht gefährdet, wenn jemand Verwirrtes, Unglückliches, auf die Präsidentschaftskanzlei schießt, in der sich kein Regierungschef befindet. Das ist ein kleineres Problem als dieses. Und dann beschuldigt mich der Regierungschef dafür als Anstifter dieses vehementen Wahnsinns, der sich einmal manifestierte und danach glücklicherweise nichts mehr“, sagte er.
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