
(Patria) - Das Kantonsgericht Sarajevo hat die Anklage der Staatsanwaltschaft des Kantons Sarajevo gegen Milanko Rajić wegen des Verbrechens des Kriegsverbrechens gegen die Zivilbevölkerung bestätigt.
Rajić wird vorgeworfen, im Jahr 1992 im Gebiet der Gemeinde Ilijaš unter Verletzung der Regeln des humanitären Völkerrechts die Zivilbevölkerung unmenschlich behandelt zu haben.
Im August 1992 feuerte der Angeklagte von seiner Wohnung in der Kakanjska-Straße in Ilijaš mehrere Schüsse auf die Wohnung ab, in der B.K. lebte, und ging dann mit einem Gewehr bewaffnet vor das Gebäude, in dem das Opfer mit seiner Familie lebte. Dabei griff er das Opfer körperlich an, fügte ihm schwere Körperverletzungen zu und verschleppte es dann gewaltsam in seine Wohnung, wo er es festhielt und weiterhin körperlich misshandelte.
Für die Hauptverhandlung wurden dem Gericht die Vernehmung von drei Zeugen, eines medizinischen Sachverständigen und die Vorlage von mehr als 20 Beweismitteln vorgeschlagen.
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