
Bosnien und Herzegowina hat einen neuen-alten Trainer. Zum Chef des Trainerstabs wurde offiziell Meho Kodro ernannt, der die „Zmajevi“ (Drachen) im weiteren Verlauf der EM-Qualifikation anführen wird.
Kodro tritt die Nachfolge von Faruk Hadžibegić auf der Bank von BiH an, und wie seinem Vorgänger wird es für den legendären Stürmer die zweite Amtszeit als Trainer sein.
Schon seit mehreren Wochen wurde spekuliert, dass Kodro zum Trainer der A-Nationalmannschaft ernannt wird, und nach der heutigen Sitzung des Exekutivkomitees des NFSBiH sind alle Zweifel ausgeräumt.
Der 56-Jährige hatte seine letzte Trainertätigkeit in der Schweiz, wo er die Mannschaft von Stade-Lausanne betreute, und davor arbeitete er in demselben Land als Trainer von Servette.
Der erfahrene Trainer muss sofort die Ärmel hochkrempeln und mit der Zusammenstellung des Kaders beginnen, auf den er im September-Qualifikationsfenster zählen wird.
Sein Debüt auf der Bank in seiner zweiten Amtszeit wird Kodro am 8. September in Zenica im Stadion Bilino Polje geben, und drei Tage später folgt eine Auswärtsreise nach Island.
Kodro führte die „Zmajevi“ erstmals während des berühmten Konflikts der Fans mit dem Verband im Jahr 2008 an, als Iljo Dominković Präsident war. Er saß in zwei Freundschaftsspielen gegen Japan und Nordmazedonien auf der Bank.
Mehr oder weniger ist allen bekannt, wie Kodro und Elvir Bolić im Juni 2008 im Stadion Asim Ferhatović Hase ein Benefizspiel mit 15.000 Zuschauern organisierten.
In derselben Nacht wurde im Stadion Bilino Polje vor einer Rekordzahl von Zuschauern Aserbaidschan besiegt. Für BiH spielten hauptsächlich Debütanten, und Denijla Pirić saß auf der Bank.
Übrigens führte Kodro die Nationalmannschaft von BiH in Freundschaftsspielen gegen Japan und Nordmazedonien. Seitdem arbeitete er im Vereinsfußball und war auch eine Zeit lang Trainer des FK Sarajevo.
Zur Erinnerung: Die „Zmajevi“ setzen ihre Qualifikation im September fort, mit einem Heimspiel gegen Liechtenstein und einer Auswärtsreise nach Island.
Nach vier gespielten Runden in der Qualifikationsgruppe J ist Portugal mit 12 Punkten makellos, gefolgt von der Slowakei mit 10, Luxemburg mit 7, BiH und Island mit jeweils 3 Punkten, während Liechtenstein punktlos ist, schreibt Sportsport.ba.
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