
Das Institut für die Erforschung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit und das Völkerrecht der Universität Sarajevo organisiert in Zusammenarbeit mit dem Gedenkzentrum Srebrenica - Potočari und der Universität Tuzla eine internationale Konferenz mit dem Titel „Srebrenica 1995-2015: Bewertung des Erbes und der langfristigen Folgen des Völkermords“, berichtet die bosnisch-herzegowinische Nachrichtenagentur Patria.
Die Konferenz soll vom 9. bis 11. Juli dieses Jahres in Sarajevo, Tuzla und Srebrenica (Potočari) stattfinden.
Über die Vorbereitungen für diese Konferenz und ihren Inhalt wurden heute der Obermufti Husein ef. Kavazović von Dr. Rasim Muratović, Direktor des Instituts für die Erforschung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit und das Völkerrecht der Universität Sarajevo, sowie Dr. Nirha Efendić und M.Sc. Hasan Nuhanović, Mitglieder des Organisationskomitees der Konferenz, informiert.
Der Obermufti unterstützte die Organisation dieser Konferenz und wies auf die Bedeutung des Gedenkens an die Opfer des Völkermords in Srebrenica hin und informierte die Gäste gleichzeitig darüber, dass auch die Islamische Gemeinschaft in Bosnien und Herzegowina vom 12. bis 13. Mai eine internationale wissenschaftliche Konferenz organisiert, die Antworten auf die Frage geben soll: Wie soll der Tag des Völkermords in Srebrenica aus religiöser Sicht in Zukunft begangen werden.
Während des heutigen Besuchs überreichte der Institutsdirektor Dr. Rasim Muratović dem Obermufti eine Einladung zur Teilnahme an der Konferenz vom 9. bis 11. Juli und schenkte ihm die neuesten Publikationen des Instituts für die Erforschung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit und das Völkerrecht der Universität Sarajevo.
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